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  • Titel
    Ergebnisse chemischer Nadelanalysen im Untersuchungsgebiet Glein
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    34 Tab., 1 Anh., 8 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    673
  • Datensatznummer
    200005078
  • Quelle
  • Abstract
    Im Untersuchungsgebiet Glein wurde von 1985 bis 1987 mit Hilfe chemischer Nadelanalysen die Schadstoffeinwirkung (Schwefel), die Ernährungssituation und die Wirksamkeit unterschiedlicher Düngungsmassnahmen untersucht. Im Widerspruch zu den Ergebnissen punktueller Luftschadstoffmessungen bestanden nach den Nadelanalysedaten lokal geringe Schwefel-Immissionseinwirkungen, vor allem in Seehöhen über 1300 Meter. Im Gegensatz zu anderen Schadensgebieten, wo vor allem eine mangelhafte Magnesiumversorgung als Ursache der Nadelvergilbungen und in weiterer Folge Nadelverluste festgestellt wurde, ist im Gleingraben eine nicht ausreichende bzw. mangelhafte Kalium- und Stickstoffversorgung als Ursache für die Vergilbung der älteren Nadeljahrgänge anzunehmen. Von den verschiedenen Düngungsversuchen führten praktisch nur die Bodendüngungsversuche (Vollkorn + Mischkalk, Bittersalz + Patentkali, BASF-Bodendünger), die kleinflächig angelegt worden waren, zu Verbesserungen der Nährstoffversorgung in unterschiedlichem Umfang, während dies auf die grossflächig durchgeführten aviotechnischen Düngungen mit Blattdüngungern nach den nadelanalytischen Resultaten nicht zutraf.