Titel
Croissance radiale et longitudinale de quelques resineux en fonction de l'alimentation en eau : Dickenwachstum der Bäume
Paralleltitel
Durchmesser- und Hoehenzuwachs der Nadelbaeume nach der Bodenfeuchtigkeit
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1981
Illustrationen
5 Abb., 1 Tab., 12 Lit. Ang.
Material
Unselbständiges Werk
Digitales Dokument
Standardsignatur
673
Datensatznummer
200004867
Quelle
Abstract
Durchmesser- und Höhenzuwachs der Nadelbäume nach der Bodenfeuchtigkeit. Der Pflanzen- und Waldbäumezuwachs hängt von der Bodenphysik, der Bodenchemie, aber auch, zu einem grossen Anteil, von der Bodenfeuchtigkeit ab. Diese Feuchtigkeit verändert sich je nach der Jahreszeit und ist an die jährlichen Niederschläge eng gebunden. Dennoch, in bestimmten Fällen, besonders in angeschwemmten Ebenen, kommt noch die Grundwasserfeuchtigkeit da zu. Das Grundwasser befeuchtet ständig die obere Bodenschicht. Wenn dieses Grundwasser aus verschiedenen Gründen plötzlich absinkt, so vermindert sich der Durchmesser- und Höhenzuwachs, während mehrerer Jahre, wenn dieser Trocken-Stress zu lang dauert. Dafür haben wir das Wachstum vier Baumarten - Cedrus atlantica Manetti, Pinus halepensis Mill., P. nigra Arn. ssp. nigricans Host., P. nigra Arn. ssp. Laricio Poiret - in der angeschwemmten Avignonebene studiert. Die Bäume sind 42 Jahre alt. Das Grundwasser begann im Jahre 1960 abzusinken, zuerst allmählich bis 1964 und dann plötzlich etwa ein Meter (1964-65), hernach stabilisierte es sich. Die Jahrringanalyse zeigt eine Abnahme des Zuwachses je nach den Baumarten seit 1961, diese Abnahme ist sehr deutlich zwischen 1965 und 1970. Während folgenden fünf Jahre (1970-74) sind die Jahrringe breiter -68 bis 80 % des Durchschnittes, ausser jene von Pinus halepensis, die eng geblieben sind (32 % des Durchschnittes). Dieser Trocken-Stress hat den Durchmesser- und Höhenzuwachs gründlich verändert. Die studierten Baumarten haben auf die prlötzliche Absenkung des Grundwassers in der selben Weise und während der selben Periode reagiert. Fünfzehn Jahren später, haben die Bäume den normalen Wachstumtrythmus noch nicht wieder gefunden.