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  • Titel
    New contributions of research in order to achieve a successful watershed management
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1981
  • Illustrationen
    6 Abb., 34 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Digitales Dokument
  • Standardsignatur
    673
  • Datensatznummer
    200004800
  • Quelle
  • Abstract
    Eine gründliche Kenntnis der verschiedenen Erosionserscheinungen ist eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewirtschaftung von Gebirgseinzugsgebieten. Das Spektrum dieser Erosionserscheinungen reicht von der normalen geologischen Erosion oder der sogenannten Bodenerosion (man made erosion) bis zu allen Arten der Wildbacherosion, wie Grabenbildung, Rutschungen, tiefreichende Massenbewegungen, als auch Geschiebe- und Feststofftransport, Murgänge und deren Ablagerungen. Wegen der Schwierigkeiten Hochwässer oder kombinierte Formen der Erosion und des Feststofftransportes aus kleinen Wildbachgebieten mengenmäßig einzuschätzen, ist es meistens notwendig, in bestimmten Fällen spezielle Versuche und Messungen anzustellen. Im gegenständlichen Beitrag werden solche verschiedene Forschungsmethoden, deren Anwendung und Nutzen für die Praxis an Beispielen eingehender erläutert. Im Einzugsgebiet des Trattenbaches wurden verschiedene Kartierungs-Methoden getestet, die zu einem Beispiel für die mengenmäßige Einschätzung eines Wildbaches führten. Im Mustereinzugsgebiet Gradenbach konnte aufgrund neunjähriger Untersuchungen und Messungen ein Zusammenhang zwischen Niederschlägen und Handbewegung gefunden werden. Die ermittelte Abhängigkeit vermittelt ein besseres Verständnis über den Bewegungsmechanismus der tiefreichenden Hangbewegung in Form eines Talzuschubes, erleichtert die Wahl der Verbauungsmethoden und ermöglicht auch Voraussagen und Warnungen. Aufgrund des Bedarfes an flexiblen Verbauungswerken wurden neue elastische und vorgefertigte Stahl-Korb-Sperren im Mustereinzugsgebiet Gradenbach getestet. Die neueren Versuchs- und Forschungsergebnisse werden anschließend im Hinblick auf die mögliche Anwendung in anderen, insbesondere Entwicklungsländern diskutiert.