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  • Titel
    Das Bestandesklima einer Hochlagenaufforstung auf einem Sonnhang
  • Paralleltitel
    Stand Climate of a Sunny Slope Afforestation at High Altitude
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1980
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    673
  • Datensatznummer
    200004752
  • Quelle
  • Abstract
    Auf dem südwestexponierten Hang des Haggener Sonnberges, der zum Teil mit Lärche, Zirbe und Fichte aufgeforstet ist, wurden von 1974 bis 1976 Klimamessungen innerhalb und außerhalb des nunmehr 15-jährigen Bestandes durchgeführt, um klimatische Grundlagen für die Ertragsleistung und waldbauliche Behandlung der heranwachsenden Kultur zu erhalten. Auf der Klimastation im Bestand in 1790m Seehöhe gehen während der Vegetationszeit (15. V. - 30. IX.) 30% der astronomisch möglichen Sonnenscheinzeit durch Horizonteinengung verloren. Von dieser örtlich maximal möglichen Sonnenscheindauer wurden 46% tatsächlich beobachtet. Das Jahresmittel der Lufttemperatur betrug 3,2°C, während der Vegetationszeit 8,8°C und während der zeit des Höhenwachstums von Zirben (10. VI. - 10.VIII.) 10,0°C. Im Durchschnitt der 3 Beobachtungsjahre traten im Jahresverlauf 179 Frosttage, während der Vegetationszeit 10 und während des Wachstums der Zirbe nur 2 Frosttage auf. Die Temperaturextreme des Beobachtungszeitraumes betrugen +25,4° und -15,5°C. Im Sommerhalbjahr fielen durchschnittlich 615mm Niederschlag. Während der Vegetationszeit 552 mm. In der Vegetationszeit war der Anteil der Ostwinde verhältnismäßig hoch, im Winter herrschten im allgemeinen Westströmungen vor. In der Aufforstungsfläche, in der 5 Meßstellen eingerichtet wurden (W- und E-Rand, 3 verschieden bestockte Flächen), betrug die mittlere Windgeschwindigkeit in 3m Höhe über dem Boden 65,30 bzw. 28% (Bestockung 130, 155bzw. 173 Stämme/100 m2), in 1 m Höhe nur mehr 22,4 bzw. 1 % des Wertes auf der Freifläche, die sich am Westrand des Bestandes befand.