Titel
Mykorrhiza-Untersuchungen in einer Fichtenaufforstung im Sellraintal (Tirol)
Paralleltitel
Investigations on Mycorrhizae in Afforestation with Norway Spruce (Picea abies) in the Sellrain Valley (Tyrol)
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1980
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
673
Datensatznummer
200004745
Quelle
Abstract
Untersuchungen über die Mykorrhiza-Ausbildung sowie das Auftreten von Mykorrhiza-Pilzen wurden in 3 verschiedenen Pflanzengesellschaften eines südexponierten Lawinenstriches in einer Höhe von 1700 bis 1840 m durchgeführt und zwar 4 bzw. 14 Jahre nach der Aufforstung mit 4-jährigen Fichten. Der Mykorrhiza-Typ, den die Pflanzen an ihren Wurzeln aus dem Pflanzgarten mitbrachten, war für alle 3 Standorte nicht geeignet. Im Callunetum und Deschampsia-Rasen war er nach 4 Jahren durch verschiedene Mykorrhiza-Typen ersetzt, während am relativ extremen Standort in 1840 m Höhe zunächst keine Ersatz-Symbionten verhanden waren. Das schlechte Wachstum von jungen Fichten in Hochlagen kann - unabhängig von der Herkunft - auf eine Degeneration der ursprünglichen Mykorrhizen zurückzuführen sein. In der Aufforstungsfläche traten eine Reihe von Mykorrhiza-Pilzen in auffallend engem Konntakt mit den Jugpflanzen könnte Anpassungsschwierigkeiten von Fichtenpflanzen an Aufforstungstandorten in Hochlagen verringern. Schlüsselwörter: Mykorrhiza-Anpassung an Hochlagenstandorte, Pilzsymbionten von Jungfichten.