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  • Titel
    Die ektotrophe Ernährungsweise an der Waldgrenze
  • Paralleltitel
    Ectotrophic nutrition at timberline = La nutrition ectotrophe à la limite boisée
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1967
  • Illustrationen
    3 Abb., 2 Tab., 32 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Digitales Dokument
  • Standardsignatur
    673
  • Datensatznummer
    200004621
  • Quelle
  • Abstract
    Eine Untersuchung der Anteile der Baumarten mit ektotropher Mykorrhiza einerseits und solchen mit endotropher Mykorrhiza oder stets pilzfreien Wurzeln andererseits an der Zusammensetzung der Wälder zeigt, daß fast stets einer der beiden Typen dominiert und das Waldbild bestimmt. Wir können also von zwei ökologischen Waldtypen hinsichtlich ihres Mykotrophismus sprechen : einem dominant ektotrophen und einem dominant anektotrophen. Dabei beherrscht der erste die gemäßigten Zonen und wird in subtropischen oder tropischen Regionen auf die Waldgrenze zurückgedrängt, der anektotrophe hingegen behauptet sich in tropischen und subtropisehen Gebieten. Die obere Waldgrenze ist zum allergrößten Teil durch ektotrophe Baumarten gebildet. Dies deutet auf eine Überlegenheit dieses Baumtypus unter den in diesen Lagen herrschenden Umweltbedingungen. Da sich der ektotrophe Typus auch bei der Wiederbewaldung extremer Ödlandformen als entscheidende Komponente erweist, kann die Ursache darin gesehen werden, daß dieser Ernährungstypus auch unter den Bedingungen der stark verkürzten Vegetationsperiode die nötige Stoffaufnahme gewährleistet, um die nötige Frostresistenz der jungen Triebe zu erreichen.