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  • Titel
    Die Wirkung kombinierter Wurzel-Gründüngung (KWGD) auf Lärche (Larix decidua)
  • Paralleltitel
    The Effect of Combined Root and Green Manuring (KWGD) on Larch (Larix decidua) = Effets combinés d'engrais vert et engrais "racines" (KWGD) sur le Mélèze (Larix decidua)
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1965
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Digitales Dokument
  • Standardsignatur
    673
  • Datensatznummer
    200004589
  • Quelle
  • Abstract
    Nach mehrjährigen Vorversuchen wurde eine Versuchsserie mit Lärche (Larix decidua) nach kombinierter Wurzel-Gründüngung eingeleitet. Die Kombination einer 2-maligen Wurzeldüngung (die Grünmasse wurde gemäht und kompostiert, die Wurzeln blieben als Wurzeldüngung im Boden) mit nachfolgender, einmaliger Gründüngung, die in den Boden eingestochen wurde, KWGD genannt, hatte in den 2 darauffolgenden Jahren eine nachhaltige Wirkung auf den Boden und auf Sprosse und Wurzeln von Lärchen, die als Saat und verschult in den Boden gebracht worden waren. Die KWGD bewirkte eine Zunahme der organischen Substanz und der Löslichkeit fast aller Nährstoffe im Boden (nur Cu, Fe und AI nahmen ab), eine Zunahme des Kaliums und des Stickstoffs in den Nadeln imd eine Zunahme des Kalziums im Holz; die Wurzeln der KWGD-Lärchen waren ärmer an Ca, Mg und P als die Vergleichswurzeln. Die KWGD wirkt ferner positiv auf die Gleichmäßigkeit der Saat- und Verschulungsbestände und besonders auf die Sproß- und Wurzelentwicklung. Die ober- und unterirdischen Pflanzenteile vermitteln spiegelbildliche Eindrücke. Die KWGD- Sprosse und - Wurzeln weisen stärkere Verästelung auf. Die KWGD- Sprosse haben mehr Nadeln, die KWGD-Wurzeln mehr Nebenwurzeln 3. Ordnung als die Vergleichsobjekte. Es wird von Unterschieden im Gebrauchswert der Lärchen gesprochen, die sich mit zunehmendem Alter zugunsten der KWGD vertiefen. Sie beruhen auf höherem Anteil von Seitentrieben, Knospen, Nadeln und feinsten Nebenwurzeln. Ob der Pflanzgarten- Gebrauchswert den Anforderungen im Gelände entspricht, kann erst nach mehrjähriger Geländeerfahrung mit beiden Pflanzentypen entschieden werden.