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  • Titel
    Über die Schneeschütte-Krankheit (Phacidium infestans Karst.) der Zirbe (Pinus cembra L.) und einige Begleitpilze
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1963
  • Illustrationen
    10 Abb., 4 Tab., 29 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    673
  • Datensatznummer
    200004570
  • Quelle
  • Abstract
    Phacidium infestans Karst. verursacht in subalpinen Zirbenverjüngungen auf bestimmten Standorten erhebliche Verluste. Die Stärke des Befalles hängt von der Nähe einer Infektionsquelle und von der Schneebedeckung des Standortes ab; in abnormal langen Schmelzperioden (0° C und 100 % rel. Luftfeuchtigkeit) findet der Pilz ideale Bedingungen für seine Entwicklung vor. Durch seine charakteristischen Fruchtkörper (Abb. 150) und die hellgraue Verfärbung der abgestorbenen Nadeln (Abb. 147) ist Phacidium infestans leicht von weniger gefährlichen Zirben-Schadpilzen zu unterscheiden. Da eine Anwendung von Fungiziden unter den besonderen Verhältnissen bei der Hochlagenaufforstung (Langsamwüchsigkeit der Zirbe) nicht möglich ist, werden vor allem waldbauliche, pflanztechnische und technische Möglichkeiten der Vorbeugung sowie die mechanische Bekämpfung und Hygiene erörtert. Besonders wichtig ist das jährliche "Gesundschneiden" in verseuchter Zirbenjugend nach dem Ausapern. Es wird auf die Zusammenhänge zwischen Pilzbefall einerseits und Relief - Wind - Schnee andererseits hingewiesen. Die pilzgefährdeten Flächen können in der Natur mit ausreichender Genauigkeit an charakteristischen Pflanzengesellschaften erkannt werden.