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  • Titel
    Das Klimahaus auf dem Patscherkofel und seine Bedeutung für die Aufforstung der subalpinen Entwaldungszone
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1969
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4017; 15218
  • Datensatznummer
    200002909
  • Quelle
  • Abstract
    Als man in Tirol begann, die stellenweise sehr breite und ausgedehnte Zone zwischen der aktuellen und potentiellen Waldgrenze wieder zu bewalden, um die bedrohliche Zunahme der Lawinen und Wildbäche einzudämmen und die Hochwassergefahr zu verringern, fehlte noch fast jede Erfahrung und wissenschaftliche Grundlage für die schwierige Hochlagenaufforstung. Um hierfür rasch brauchbare Unterlagen zu beschaffen, gründete der seinerzeitige Leiter der Sektion Innsbruck der Wildbach- und Lawinenverbauung, Hofrat Dr. R. Hampel, 1952 eine Forschungsstelle für Lawinenvorbeugung. Im Rahmen dieser Forschungsstelle sollten auch die Standortsansprüche, vor allem die physiologischen Eigenschaften aller grundsätzlich für die subalpine Stufe in Frage kommenden Holzarten studiert werden, um jene Arten und Pflanzmethoden auswählen zu können, welche sich für das extrem ungünstige Milieu besonders eignen. Nachdem derartige Untersuchungen im Freiland mit großen Schwierigkeiten verbunden sind und wegen der örtlich und zeitlich sich stark ändernden Standortsbedingungen erst nach langer Versuchszeit zu sicheren Ergebnissen führen, baute man unmittelbar an der Waldgrenze auf dem Patscherkofel bei Innsbruck eine klimabiologische Versuchsanstalt, kurz Klimahaus genannt, in dem junge Forstpflanzen unter künstlich erzeugten Umweltverhältnissen auf ihre Widerstands- und Leistungsfähigkeit rasch getestet werden können.