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  • Titel
    Praktische Folgerungen aus Untersuchungen über den Rotstreif
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1967
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    4017
  • Datensatznummer
    200002825
  • Quelle
  • Abstract
    Zu einer der wichtigsten wertvermindernden Holzschäden beim Fichtenrundholz zählt der Rohstreif. Wenn es auch in der heimischen Gebirgsforstwirtschaft durch beträchtliche Erweiterung des forstlichen Wegenetzes gelang den Produktionszeitraum zwischen Fällung und Abtransport zum Verbraucher wesentlich zu verkürzen, so erstreckt sich dieser Zeitraum durchschnittlich noch immer auf einige Monate. Untersuchungen über das Auftreten von Lagerschäden im Rundholz haben deshalb unmittelbar Bedeutung für die praktische Forstbewirtschaftung. Besonders aktuell sind derartige Untersuchungsergebnisse jedoch nach Waldverwüstungen durch Sturm- oder Schneebruch, nach denen bis zur völligen Aufarbeitung des Rundholzes oft viele Monate vergehen. Die Kenntnisse konkreter Ergebnisse der Entwicklung des Rotstreifes im lagernden Rundholz, über sein schnelleres Ausbreiten im berindeten Rundholz und die Bedeutung, welche der jahreszeitliche Klimaablauf auf das Ausmaß dieser Holzverfärbungen ausübt, können organisatorischer Entscheidungen zur Verminderung derartiger Lagerschäden erleichtern. Nicht zuletzt ist derartiges Wissen auch für Verkaufsgespräche von Vorteil, da es zeigt, daß nicht nur die Forstleute beitragen können das Rotstreifauftreten zu vermindern, sondern in sehr großem Maße auch die Verarbeiter des Rohstoffes Fichtenrundholz durch rasche Abfuhr und Verarbeitung.