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  • Titel
    The State control of the forest utilization on the upper part of the Apennines in Tuscany (Italy) during the XVIII century
  • Paralleltitel
    Die Staatskontrolle ueber die Waldnutzung im obern Teil des Apennins in der Toskana (Italien) waehrend des 18. Jahrhunderts = Le contrôle de l'Etat sur l'exploitation des forêts aux sommets des Apennins en Toscane (Italie) pendant le XVIIIe siècle
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1985
  • Illustrationen
    10 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200002479
  • Quelle
  • Abstract
    Cosimo I Medici erließ im Jahre 1559 das Verbot, die Wälder im obern Teil des Apennin in der Toskana zu fällen, um weitere Entwaldungen zu verhindern und einen Waldgürtel gegen Erosion und Hochwasser des Arno zu erhalten. Dieses Gesetz blieb zwei Jahrhunderte gültig und wurde im Jahre 1780 von Peter Leopold von Habsburg-Lothringen endgültig aufgehoben. Die Untersuchung analysiert die Maßnahme in der geschichtlichen Sequenz der Forstgesetze und überprüft die Übereinstimmung mit der Wirtschaftspolitik Peter Leopolds. Die Massnahme kann als Moment für die Realisierung des freien Waren- und Güterverkehrs betrachtet werden oder als Mittel für die Vergrößerung der Landwirtschaftsfläche. Die Diskussion unter den Zeitgenossen (insbesondere die Untersuchung, die Matteo Biffi Tolomei über die Konsequenzen der Abschaffung des Verbotes geleitet hat) zeigt den kontradiktorischen Charakter dieser politischen Wahl und das ungenügende Verständnis für die Bedeutung des Waldes als erneuerbare natürliche Ressource.