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  • Titel
    Tests comparatifs de provenances vaudoises d'épicéa : Résultats et conséquences pratiques pour le forestier
  • Paralleltitel
    Waadtländer Provenienzuntersuchungen an Fichte: Resultate und praktische Folgerungen für den Förster
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1983
  • Illustrationen
    6 Abb., 7 Tab., 8 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    200002268
  • Quelle
  • Abstract
    Der seit 1966 laufende Versuch mit Provenienzen aus dem Mittelland und dem Jura hatte zwei Ziele: einerseits die besten Provenienzen auszulesen und anderseits praktisch anwendbare Selektionskriterien für die Massenauslese im Pflanzgarten zu entwickeln. Bereits 2jährige Sämlinge zeigen deutliche Höhenunterschiede. Nach 13 respektive 14 Jahren konnten die Provenienzen beider Regionen in rasch- und langsamwüchsige unterteilt werden, wobei die raschwüchsigen gegenüber den langsamwüchsigen bereits zwei Vegetationsperioden weiter entwickelt waren, das heisst, ihre Pflegeperiode wird verkürzt, da sie weniger lang der Vegetationskonkurrenz unterliegen. Eine Auslese nach der Höhe im Pflanzgarten bringt keine qualitativen Nachteile mit sich: Raschwüchsige Juraprovenienzen sind sogar geradschaftiger als langsamwüchsige; im Mittelland wurde bezüglich Gradschaftigkeit kein Unterschied festgestellt. Tiefe und raschwüchsige Provenienzen beider Regionen bilden zwar mehr Augusttriebe, aber nur bei den Mittellandprovenienzen ergaben sich leicht mehr Zwiesel. Aus phänologischen Beobachtungen resultierte, dass für Provenienzen unter 750 m/M ein relativ spätes Austreiben wegen der Spätfrostgefährdung, für Provenienzen über 750m/M hingegen ein relativ frühes Austreiben wegen der besseren Ausnützung der Vegetationsperiode optimal ist. Ein zwischen Waadtländer Forstdienst und Baumschulen erarbeitetes, auf diesen Untersuchungen aufbauendes Gütezeichen fordert nun, dass a) die Samen nur von herrschenden, mittelalten Bäumen aus mit Frühtest kontrollierten Samenerntebeständen stammen, b) die Sämlinge und Verschulpflanzen höchstens in einer begrenzten Dichte aufwachsen und c) beim Verschulen eine Massenauslese nach der Höhe erfolgen muss.