Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Die Waldgebiete und Wuchsbezirke Österreichs
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1971
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    627
  • Datensatznummer
    200001939
  • Quelle
  • Abstract
    Die derzeitige Gliederung des österreichischen Waldes geht im wesentlichen auf pflanzengeographische und forstklimatologische Untersuchungen von Tschermak zurück. Es wurden bisher 8 Hauptwuchsgebiete mit 37 Wuchsbezirken ausgeschieden, unter Berücksichtigung der Höhenstufen ergeben sich über 100 Einheiten. Diese große Zahl erschwert die praktische Arbeit insbesondere bei der Gewinnung und Nachzucht herkunftsgesicherten Pflanzenmaterials. Während sich in Österreich diese Abgrenzung im außeralpinen Gebiet weitgehend bewährt hat, erscheint nach Vorliegen eines durch kombinierte standorts- und vegetationskundliche Untersuchungen erweiterten Grundlagenmaterials und nach Bearbeitung repräsentativer Querschnitte durch die Ostalpen eine Revision im Alpenraum notwendig. Bei den Abänderungsvorschlägen wurden weiters Untersuchungen über die Verbreitung der natürlichen Waldgesellschaften, die aktuelle Waldbestockung, ferner waldgeschichtliche Aspekte, eine verbesserte ökologische Charakterisierung der Waldgebiete, geologische und bodenkundliche Faktoren und auch forstgenetische Überlegungen berücksichtigt. Einige wesentliche Lücken in der lokalen Standortserkundung müssen noch geschlossen werden. Nach dem neuen Gliederungsvorschlag gibt es nunmehr 9 Waldgebiete mit 17 Wuchsbezirken, unter Einbeziehung der Höhenstufen knapp 50 Einheiten. Ohne die grundlegenden Arbeiten von Tschermak wäre die nach Auswertung neuer Ergebnisse vorliegende verbesserte Einteilung in Waldgebiete und Wuchsbezirke nur schwer möglich gewesen.