Titel
Räumliche Korrelation zwischen der Windstärke in Bodennaehe und der Schneedeckenandauer
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1970
Material
Unselbständiges Werk
Standardsignatur
627
Datensatznummer
200001934
Quelle
Abstract
Vorliegende Abhandlung zeigt ein Verfahren auf, das die Möglichkeit bietet, für einen entwaldeten Geländebereich des Klein- bis Mittelreliefs die Verteilung der mittleren Windstärkenwerte in Bodennähe mit Hilfe einer Schneeandauerkarte und wenigen, aber gezielten Windstärkeregistrierungen kartografisch darzustellen. windstärkemessungen im reliefierten Standort (Kleinststandort), auf dem sie vorgenommen werden, gültig. will man jedoch die Windstärke in Bodennähe für ein reliefiertes Hanggebiet überschaubar darstellen, ann eine "Punktmessung" allein niemals zum Zeil führen, da die Intensität des Bodenwindes nach der Lage des Standortes im Relief beträchtlich variiert. Für unsere Zielsetzung ist demnach der Reliefeinfluß entsprechend zu berücksichtigen. die für einzelne Standorte im Gelände erhaltenen mittleren Windstärkewerte bedürfen deshalb eines ordnenden Leitlinien-Systems, welches sowohl relieforientiert als auch windfiguriert ist. Die Isochionen (Linien gleicher Schneedeckenandauer) weisen diese Eigenschaften auf. Für eine Anzahl von Standorten, auf welchen die Windstärke in Bodennähe gemessen wurde, sind aus einer Schneeandauerkarte entsprechende mittlere Schneeandauerwerte entnommen und beide Faktoren in Beziehung gesetzt worden. diese ermöglichte es, für das gewählte Beobachtungsgebiet Grenzwerte mittlerer Windstärken herauszugreifen und kartografisch wiederzugeben.