Titel
Über die Standortsansprüche euro-amerikanischer Pappelsorten sowie der Graupappeln und Baumweiden
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1957
Material
Artikel aus einer Zeitschrift
Standardsignatur
4017
Datensatznummer
200001575
Quelle
Abstract
Bei den euro-amerikanischen Schwarzpappeln, die sehr hohe Ansprüche an den Standort stellen, gibt es bei den einzelnen Sorten einen merklichen Unterschied in der Standortstauglichkeit. Diese Unterschiede sind derzeit zwar geringfügig, können aber in Form von Standortsvarianten dargestellt werden. Wegen geringerer Standortsansprüche bietet uns die Sektion der Weißpappeln die Möglichkeit, vor allem mit den Grau- und Zitterpappeln degradierte Waldstandorte und Ödländereien von der Ebene bis in Hochgebirgslagen wieder zu verbessern und wir können dabei doch verhältnismäßig rasch eine Zuwachsvermehrung erzielen. Die Vertreter unserer Baumweiden der Augebiete kommen größtenteils auf den sehr nassen Standorten, die durch Verschlemmung in der Regel sehr dicht gelagert sind, vor. Das sind die den Schwarzpappeln noch nicht zusagenden Standorte des Auwaldes. Durch natürliche Verbreitung von Baumweiden (meist Bastarde) bis hoch in die Flußtäler hinauf und durch Pionierleistung der Salweide, haben die Baumweiden auch für höhere Lagen Bedeutung.