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  • Titel
    Die Weisstanne in Süddeutschland: Genetische Variation, Kline, Korrelationen
  • Verfasser
  • Erscheinungsjahr
    1989
  • Illustrationen
    3 Abb., 1 Tab., 19 Lit. Ang.
  • Material
    Unselbständiges Werk
  • Standardsignatur
    621
  • Datensatznummer
    200001117
  • Quelle
  • Abstract
    Ergebnisse aus Isoenzymanalysen an 4 Genorten der Enzymsysteme IDH und 6-PGD zeigen die genetische Variation von 45 süddeutschen Weisstannenprovenienzen. Insgesamt wurden 10 Allele gefunden. Die Allelhäufigkeiten an den Genorten IDH-B und 6-PGD-A zeigen eine sehr grosse Variationsbreite. Dabei ist an beiden Loci ein geographischer Klin ausgebildet in Form eines Südwest-Ost-Gradienten. Einzelne Herkünfte verhalten sich jedoch abweichend. Altbestand und Embryonalgeneratin unterscheiden sich nicht in ihrer genetischen Populationsstruktur, auch zeigen beide Hardy-Weinberg-Häufigkeiten. Die exakte Allel- und Genotypverteilung innerhalb eines natürlichen Weisstannen-Altbestandes wird dargestellt. Ein Vorliegen von Verwandtschaftsgruppen konnte nicht festgestellt werden. An 235 Einzelbäumen wurde geprüft, ob Ausmass der Kronenverlichtung sowie Hohlkornanteil im Saatgut mit dem Auftreten bestimmter Allele oder Genotypen korrelieren, es konnte jedoch kein Zusammenhang gefunden werden. Auch zeigte der Hohlkornanteil im Saatgut keine Beziehung zum Ausmass des Nadelverlusts. Auf Bestandesebene wurden genetische Parameter zu Merkmalen in Bezug gesetzt wie z.B. Höhenlage des Erntebestands, Saatgutcharakteristika oder Wuchsverhalten von Sämlingen. Es ergaben sich signifikante positive Korrelationen zwischen der Heterozygotenhäufigkeit und der Höhenlage des Erntebestands (6-PGD) sowie der Höhenwuchsleistung im Alter 5 (IDH). Andere Zusammenhänge konnten nicht gefunden werden.