Titel
Prognose 2014 für Österreich: höhere Borkenkäferschäden werden erwartet
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
1 S.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
11721S
Datensatznummer
185637
Quelle
Abstract
Für die Borkenkäfersaison 2014 ist mit einem weiteren Anstieg der Borkenkäferschäden zu rechnen. Bereits 2013 nahmen die Schäden durch Borkenkäfer zu, dies weist auf einen Anstieg der Populationen hin. Weitere Faktoren, welche die Borkenkäferentwicklung begünstigen: regional geringe Winterniederschläge, Schnee- und Eisbruchschäden in anderen Landesteilen sowie der frühe Flugbeginn in Folge des warmen Frühjahrs. Die Fallenfänge zeigen auch, dass relativ viele Borkenkäfer überwintert haben und jetzt für einen Befall zur Verfügung stehen. Eines zeichnet sich ab: Die Borkenkäfer profitieren von den steigenden Temperaturen (mehr dazu: Klimawandel verschärft Forstschutzprobleme). Meine Überlegung dazu: Auf die Baumart Fichte wird man auch in Tieflagen nicht ganz verzichten können. Es muss aber jeder Waldbesitzerin und jedem Waldbesitzer klar sein, dass auf Grund des Temperaturanstiegs sich auch die Entwicklungsbedingungen der Borkenkäfer verbessert haben. Insbesondere dort, wo Niederschläge ein Minimumfaktor sind, wird die Fichte regional aber mehr und mehr gestresst. Aus diesen Gründen kann man aus Forstschutzsicht nur zu stabileren Mischbeständen und Strukturen raten. Wer trotzdem auf Risiko setzt, sollte zumindest die Umtriebszeit drastisch reduzieren (Fichte - fit für den Klimawandel?).