Titel
Verpackungsholzkontrolle in Österreich: 10 % der Sendungen wurden beanstandet
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
1 S.
Material
Bandaufführung
Digitales Dokument
Standardsignatur
11720S
Datensatznummer
185636
Quelle
Abstract
Seit dem 1. April 2013 sind die EU-Mitgliedsländer verpflichtet, Verpackungsholz aus China in Verbindung mit Steinen zu bestimmten Prozentsätzen einer phytosanitären Kontrolle zu unterziehen, bevor die Sendung in den freien Warenverkehr gelangt. Zwischen April 2013 und April 2014 wurden vom Bundesamt für Wald bei 451 Sendungen (1.374 Containern) phytosanitäre Untersuchungen an Verpackungshölzern durchgeführt. Bei 44 Sendungen (9,8 %) gab es Beanstandungen, bei 38 Schädlingsbefall mit lebenden Stadien von Bockkäfern, darunter Anoplophora glabripennis, Trichoferus campestris und Apriona germari.In den letzten Jahren wurden in der EU wiederholt Verpackungshölzer mit Schädlingsbefall festgestellt. Die EU-Kommission setzte nach langwierigen Beratungen verschärfte Maßnahmen speziell für bestimmte Hochrisiko-Sendungen aus China.Die Mitgliedsländer sind seit dem 1. April 2013 verpflichtet, dass bestimmte Steinwaren aus China, für deren Transport Verpackungshölzer erforderlich sind, vor der Zollfreigabe zu untersuchen. Die Mindest-Kontrollfrequenz liegt je nach Warengruppe bei 90 % bzw. 15 % aller zu verzollenden Sendungen.