Titel
Jahresbericht 2013
Körperschaft
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
123 S.
Material
Bandaufführung
Digitales Dokument
Standardsignatur
7902
Datensatznummer
184049
Quelle
Abstract
Die Tätigkeit der Geologischen Bundesanstalt (GBA) ist im Forschungsorganisationsgesetz (FOG BGBI. Nr. 341/1981 i.d.g.F.) definiert, welches sich am gesellschaftlichen Auftrag an eine unabhängige Forschungsinstitution der Bundesverwaltung wie der GBA orientiert. Ende 2012 stimmten Beirat und Fachbeirat dem GBA Vorschlag zu, die dreijährige Businessplanperiode 2010–2012 um ein Jahr zu verlängern. Im vorliegenden Jahresbericht für das Jahr 2013 werden nun die Tätigkeiten und Arbeitsergebnisse der GBA, die in 2013 abgeschlossenen wurden sowie laufende Projekte aufgelistet und beschrieben. Die einzelnen Kapitel des Jahresberichts beziehen sich auf die Tätigkeiten der GBA laut FOG. In Kapitel 4 werden die Tätigkeiten der Geologischen Landesaufnahme, einer Grundfunktion der GBA, in den Programmen GK 50/25 und 200 sowie GEOFAST beschrieben. Im Kapitel Geowissenschaftliche Projekte werden alle Projekte beschrieben, die meist im angewandten Bereich und bereichsübergreifend von mehreren Fachabteilungen durchgeführt werden. Diese werden größtenteils vom Bund und den Ländern finanziert, in geringem Maß auch von anderen inländischen Auftraggebern. Auch EU-Projekte und andere internationale Projekte sind in diesem Kapitel beschrieben. Eine wichtige Aufgabe der GBA ist die geowissenschaftliche Dokumentation und Information. Die Ergebnisse und Produkte dieser Tätigkeit sind in einem eigenen Kapitel aufgelistet. Die Berichte aus den Fachabteilungen legen eigene und bereichsübergreifende Tätigkeiten dar, die nicht in den vorhergehenden Kapiteln zur Grundlagenforschung und den geowissenschaftlichen Projekten zu finden sind. Der Finanzbericht umfasst wie bisher eine Auflistung der Personalkosten, Anlagen- und Betriebskosten sowie die Kosten für die Geologische Landesaufnahme (Kartierung), Arbeiten nach dem Vollzug des Lagerstättengesetzes (VLG) und der GEOFAST, GEORIOS und GEOINFO Programme. Der Personalbericht beschreibt die Personalbewegungen während des Jahres 2013 sowie den Personalstand der GBA zum 31.12.2013. Dies inkludiert sowohl Personen im Bundesdienst als auch Privatangestellte der GBA im Rahmen der Teilrechtsfähigkeit. Der HSE-Bericht erläutert die zunehmenden Aktivitäten der GBA für Arbeitssicherheit, besonders für Alleinarbeit im Gelände, sowie für Gesundheit für alle ihre Bediensteten. Die Positionierung der GBA im In- und Ausland sowie die damit verbundenen Aktivitäten werden im Kapitel 12 "Nationale und internationale Kooperation" beschrieben. Dies umfasst Tätigkeiten entsprechend den Verwaltungs- und Ressortübereinkommen der Ministerien, im Rahmen des Österreichischen Nationalkomitees für Geowissenschaften (ÖNKG) und anderer wissenschaftlicher Institutionen. Die Kooperation mit Geologischen Diensten im benachbarten Ausland wie Deutschland, aus dem CEE-Raum sowie im Rahmen von EuroGeoSurveys (EGS) wird ausführlich erläutert. Ein eindrucksvoller Beweis der Wertschätzung der Leistungen der GBA war der gute Besuch der GBA-Arbeitstagung in der Region Melk – St. Pölten. Das Interesse der zahlreichen Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler aus dem universitären und außeruniversitären Bereich sowie von Bund, Ländern und Firmen an den Vorträgen, Exkursionen und Fachdiskussionen war groß. Die Kooperation mit Partnern und Kunden wurde dadurch wiederum etwas vertieft. Einen bedeutenden Zeitaufwand nahm der GBA-interne Prozess zur Ziel und Strategiediskussion ein, der sich in mehreren Phasen quer über das ganze Jahr erstreckte und in den zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter involviert waren (siehe Abb. 1). Wichtige Themen gesellschaftlicher Fragestellungen wurden gesammelt und die geowissenschaftlichen Beiträge der GBA zu deren Lösung diskutiert und
definiert. In Abbildung 2 ist die Korrelation zwischen den gesellschaftsrelevanten Themen und den Themenfeldern der GBA-Tätigkeiten ersichtlich. Die Ergebnisse der Diskussionen in neun Themengruppen flossen in die Formulierung von Aktionspunkten und in die Erstellung des neuen Programmplans für die Periode 2014 – 2017 ein. Detaillierte Aussagen zu den Aktivitäten der GBA in diesen Themenfeldern, zu Zielen und Strategie der Umsetzung der Pläne sowie zu Stärken und Schwächen der GBA sind in den ersten Kapiteln des Programmplans 2014 – 2017 enthalten.