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  • Titel
    Lärche
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2011
  • Seiten
    24 S.
  • Material
    Bandaufführung
  • Digitales Dokument
  • Standardsignatur
    14910
  • Datensatznummer
    171937
  • Quelle
  • Abstract
    Die Lärche ist wohl eine der bekanntesten Baumarten des Gebirges. Im Altertum galt sie als heiliger Baum und im Volksglauben wurde sie als Heimstatt wohlgesonnener Waldfeen gesehen. In der Heilkunde ist Lärchenterpentin ein wichtigster Inhaltsstoff einer husten- und schleimlösenden Lärchensalbe, die bereits zur Römerzeit verwendet wurde. Aber keine Angst, lieber Leser und liebe Leserin, sie erwartet in diesem Heft keine Ausführung über den Mythos oder die heilende Wirkung dieser Baumart, sondern eine Zusammenschau praxisrelevanter neuer Forschungsergebnisse. Denn diese Nadelbaumart erlebt heute eine Renaissance: Günstige Holzeigenschaften und attraktiver Holzpreis, das schnelle Jugendwachstum, die relativ geringen Nährstoffansprüche dieses Pioniers und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Sturm und Schnee machen diese Baumart attraktiv. Und dies spricht sich herum: Von unseren forstlichen Ausbildungsstätten Ort und Ossiach wird immer wieder der Wunsch geäußert, endlich einmal eine BFW-Praxisinformation dieser Baumart zu widmen. Die Kursteilnehmer verlangen nach Unterlagen. Wir kommen mit diesem Heft gerne dem Wunsch nach. Bei wohl kaum einer anderen heimischen Baumart - von der Kiefer einmal abgesehen - ist die Frage der Herkunft, das heißt die Rassenfrage, so bedeutend. Diese Baumart ist genetisch sehr variabel und daher ist es für den Aufbau stabiler und produktiver Lärchenbestände unumgänglich, die passende Herkunft zu finden. Nicht jede Lärchenherkunft erfüllt die Anforderungen des Waldbesitzers - dies gilt insbesondere für Hybridlärchen. Lärche ist nicht Lärche! Ein besonderes Augenmerk gebührt daher der Genetik dieser Baumart. Die Verwendung der richtigen Herkunft allein genügt aber nicht. Wenn man Lärchenbestände betrachtet, so fallen oftmals die viel zu kleinen Lärchenkronen auf. Die Erhaltung einer aus - reichenden Kronenlänge über alle Altersphasen ist aber ein wichtiger waldbaulicher Schlüssel zum Erfolg. Verwendet man die Lärche in Mischbeständen, dann entscheidet aber auch die Mischungsform über Erfolg oder Misserfolg. Das Waldforschungszentrum BFW berät Sie gerne zu Herkünften und Saatgut, zum Anbau und zu waldbaulichen Pflegemaßnahmen. Viel Neues und Informatives wünschen ihnen
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
142905514910ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar
1429055PDF14910PDFelektronische PublikationVerfügbar