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  • Titel
    Käferschäden im Buchenholz: Einbußen und Verwendungsoptionen
  • Erscheinungsort
    Trippstadt
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2009
  • Seiten
    94 S.
  • Illustrationen
    51 Abb., 18 Tab., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    12142
  • Datensatznummer
    166204
  • Quelle
  • Abstract
    Seit den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat der massenhafte Käferbefall ansonsten gesund erscheinender Buchen in den Ardennen und der Gaume nicht nur die Waldbesitzer, sondern auch viele Stammholzkunden erheblich verunsichert. Dies gefährdet das Ziel, die Buche als wichtigste Baumart der potenziell natürlichen Vegetation der Wälder in der rheinlandpfälzisch-luxemburgischen Grenzregion wegen ihrer vorteilhaften Wirkung für den Naturhaushalt, das Landschaftsbild und den wirtschaftlichen Wert zu fördern. Deshalb geht die vorliegende Untersuchung der Frage nach, wie die beteiligten holzbrütenden Borkenkäfer das Stammholz technisch und ästhetisch schädigen. So wurden die Schäden nach Abschluss des Brutgeschäfts im Hochsommer während zweier Untersuchungsjahre charakterisiert. Der Schadensfortschritt im Jahreslauf wurde ebenso untersucht wie bei mehrjährigem Käferbefall. Außerdem wurden die Befallsbilder im Saar-Hunsrück und im Hochösling miteinander verglichen. Zu diesem Zweck wurden 2001 im Saar-Hunsrück und 2003 in beiden Teilen der DeLux-Region repräsentative Buchen gefällt und zu 32 mm-Blockware verarbeitet. Die Buchen stammen aus hiebsreifen oder nahezu hiebsreifen Beständen und sind im Buchenoptimum gewachsen. Sie litten unter ein- bzw. dreijährigem Käferbefall. Die einjährig befallenen Buchen waren der äußeren Einschätzung nach bis auf den Käferbefall weitgehend schadensfrei und gesund, während auf den Stämmen der dreijährigen meist bereits Pilzkonsolen auftraten. Die Bäume wurden Anfang August und Ende Oktober 2001 bzw. Anfang Juni bzw. Ende Juli 2003 geerntet, unmittelbar danach in 3 m-Abschnitte eingeteilt und auf einer Horizontalbandsäge zu Blockware verarbeitet. Alle Bretter wurden auf Käferbefall, käferbedingte Verfärbungen und Weißfäule hin untersucht. Der Käferbefall wurde anhand der Bohrlöcher eingeschätzt. Als käferbedingt galten die blauvioletten, spindelförmigen bohrlochumgebenden Verfärbungen. Weißfäule wurde anhand der sichtbaren Ausbleichung des Holzes und der Demarkationslinien festgestellt. Einjährig befallene Buchen aus dem Hunsrück ergaben im Hochsommer 2001 fast 80 % und im Hochsommer 2003 fast 90 % beeinträchtigungsfreies Schnittholz. Signifikante Holzschäden durch Bohrlöcher ließen sich lediglich auf den Brettern von der Nordseite der Erdstammstücke feststellen. Die Befallscharakteristika der beiden Untersuchungsjahre unterschieden sich nicht voneinander. Allerdings waren 2003 die bohrlochumgebenden blauvioletten Verfärbungen signifikant größer als 2001.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
142738912142ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar