Titel
Prognose für nadelfressende Fichten- und Kiefernschädlinge
Verfasser
Erscheinungsort
Freising
Verlag
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
3 S.
Illustrationen
3 Abb.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
16377
Datensatznummer
164445
Quelle
Abstract
Die Kiefernschädlinge: Die Winterprobepuppensuche bezieht sich v.a. auf die Schädlinge Kieferneule (Panolis flammea), Kiefernspanner (Bupalus piniarius) und Kiefernbuschhornblattwespe (Diprion pini). Der Verbreitungsschwerpunkt der Diprion pini liegt in der Unteren Mainebene. Kieferneule und Kiefernspanner haben ihre Hauptverbreitung in Bereichen mit 500-800 mm Niederschlag, v.a. in den Kieferngebieten Mittelfrankens und der Oberpfalz. Besonders disponiert für Kalamitäten der Kiefernschadinsekten sind ausgedehnte Kiefernreinbestände mittlerer bis geringer Wuchskraft. Kieferneulen gehören neben der Nonne zu den Hauptschädlingen an der Kiefer. Sie können sich binnen zweier Jahre so rasant vermehren, dass ganze Wälder kahlgefressen werden. Bei Kiefernspanner und Diprion pini kommt es dagegen meist nur zu Zuwachsverlusten. Nur mehrmaliger Kahlfraß kann zum Absterben der Kiefern führen.