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  • Titel
    Hochwasserbedingte Veränderungen des gesellschaftlichen Stoffwechsels: Fallstudie einer betroffenen Gemeinde : StartClim.7
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Seiten
    42 S.
  • Illustrationen
    26 Abb., 3 Tab., 26 Lit. Ang.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    16230
  • Datensatznummer
    162162
  • Quelle
  • Abstract
    StartClim 7 arbeitete anhand einer Kamptalgemeinde die durch das Hochwasser 2002 ausgelösten Störungen des gesellschaftlichen Stoffwechsels sowie die sichtbaren gesselschaftlichen Antwortmuster auf diese Störungen heraus. Die präsentierten Ergebnisse zeigen eine deutliche Zusatzbelastung von etwa 60% zu den sonst üblichen jährlichen Ressourcenkonsumniveaus eines Referenzortes. Für den Klimawandel scheint der Zuwachs des Energiekonsums um 11% relevant zu sein, da dieser unmittelbar mit zusätzlich ausgestoßenen CO2-Mengen zusammenhängt. Die Hypothese über mögliche Potentiale zur Energieersparnis aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen im Zuge des Wiederaufbaus konnte sich nicht erhärten. Erklärbar wird dies dadurch, daß der Wiederaufbau auf eine reine Wiederherstellung der Ursprungssituation abzielte und viele die Chance auf eine ressourcenschonende Erneuerung nicht erkannten. Somit stellen die erhobenen Material- und Energieflusse eine reine Zusatzbelastung dar, denen keine nennenswerte langfristige Reduktion gegenübersteht. Viele Befragten sahen deutliche Defizite im Frühwarnsystem und bei Vorsorgemaßnahmen der Gemeinde. Im Allgemeinen gab es jedoch eine große Zufriedenheit mit der öffentlichen Verwaltung und den Einsatzkräften im Verlauf und im Gefolge der Katastrophe. Das Bewußtsein über die Auswirkung wirtschaftlicher Aktivitäten auf den globalen ökologischen Kreislauf ist nur bei wenigen Befragten ausgeprägt. Obwohl mehr als die Hälfte der Befragten das Eintreten eines solchen Hochwasser für möglich halten, gibt es nur bei wenigen Haushalten Vorsorgemaßnahmen. Die Umstellung von Öl- auf Gasheizung sei hier vielleicht als deutlichste Reaktion genannt. Einige Wenige haben bei der Möbel- und Fußbodengestaltung auf hochwasserresistentere Werkstoffe gesetzt.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
142641216230PDFelektronische PublikationVerfügbar