Titel
Dokumentation von Auswirkungen extremer Wetterereignisse auf die landwirtschaftliche Produktion : StartClim.3b
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Seibersdorf
Verlag
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
106 S.
Illustrationen
57 Abb., 22 Zab., 18 Lit. Ang.
Material
Monographie
Standardsignatur
16230
Datensatznummer
162145
Quelle
Abstract
Welche Art von extremem Wetter verursacht Missernten? Dieser Frage wurde bei 7 landwirtschaftlichen Kulturpflanzenarten in 3 Regionen Österreichs nachgegangen. Die Datenbasis bestand aus den agrarstatistischen Erhebungen der Flächenerträge sowie den Monatsmitteln der meteorologischen Parameter im Zeitraum 1869 bis 2002. Aus den ermittelten Zusammenhängen sind folgende Schlüsse für die Auswirkungen möglicher zukünftiger Klimaentwicklungen in Österreich zu ziehen: · Milde Winter ohne Extremtemperaturen sind besonders im Februar vorteilhaft. Davon würden Wintergetreide und Wein profitieren. · Trockene Frühjahrswitterung ist besonders nachteilig für Sommergetreide. · Trockene Witterung in den Erntemonaten von Getreide vermeidet Verluste bei der Ernteeinbringung. · Trockene, heiße Sommer sind ungünstig für Zuckerrübe und Mais, in geringerem Ausmaß für Kartoffel. · Der Weinbau könnte bei Eintreten der wahrscheinlichsten klimatischen Veränderungen in Österreich zu den Gewinnern gehören.