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  • Titel
    Reichweite und Geschwindigkeit von Bergstürzen und Fließschneelawinen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    München
  • Verlag
  • Seiten
    31 S.
  • Illustrationen
    17 Abb., 37 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    Aulitzky-56-6
  • Datensatznummer
    160864
  • Quelle
  • Abstract
    Die instationären und ungleichförmigen Massenströme großer Bergstürze und Fließschneelawinen lassen sich näherungsweise durch abschnittsweise Berechnung vom Anbruch bis zur Ablagerung nachvollziehen und damit grundsätzlich auch vorausberechnen. Die Theorie muß dabei auf einigen wenigen Grundgesetzen der Physik aufbauen, wie z.B. auf der dynamischen Grundgleichung, den Energiesätzen, dam Impulssatz und auf den Fall- und Reibungsgesetzen usw., die zum Teil auch in der Hydromechanik zur Berechnung der homogenen Strömungen verwendet werden und dazu ihre besondere Ausprägung fanden. Die Ausprägung dieser physikalischen Grundlagen zu einer Theorie des instationären Massenflusses (grob-disperser Systeme) steht ebenso wie die Naturbeobachtung dieser Vorgänge noch sehr am Anfang. Da Bergereignisse darstellen, ist es notwendig Erfahrungen an ähnlichen Massenströmen zu sammeln, z.B. auch an den zahlreichen Schneelawinen. Dieser Aufgabe widmen sich einige wenige Institute, darunter das führende Eidgenössische Institut für Schnee- und Eis- und Lawinenforschung in Weißfluhjoch ob Davos. Es werden 2 theoretische Modelle erläutert: Das sehr einfache mechanische Modell des Reibungsblockes führt zu einer Energielinie, die mit der Fahrböschung, und zu einem Gleitreibungsbeiwert, der mit dem Pauschalgefälle identisch ist.