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  • Titel
    Innovatives Handeln in Forstunternehmen : Dissertation, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Freiburg im Breisgau
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Seiten
    265 S.
  • Illustrationen
    21 Abb., 11 Tab., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    16244
  • Datensatznummer
    159880
  • Abstract
    Die Arbeit von Forstunternehmern findet innerhalb einer sich rasch verändernden Forstwirtschaft statt. Staatliche und kommunale Forstbetriebe richten ihr Handeln zunehmend auf die Produktion von Holz aus, während insbesondere die Leistungen der Forstwirtschaft, die den Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes zuzuordnen sind, in den betrieblichen Abläufen an Bedeutung verlieren. Ein Grund ist die politische Entscheidung, Forstbetriebe stärker als bisher an ertragswirtschaftlichen Zielen auszurichten. Die Folgen sind eine Reduzierung der Zahl der Regiearbeitskräfte, vor allem in den staatlichen Forstbetrieben, die Auslagerung der Holzernte und der Holzbringung an Forstunternehmen sowie die fortschreitende Hochmechanisierung der Waldarbeit. Aufseiten der holzbe- und -verarbeitenden Industrie kommt es durch steigende Verarbeitungskapazitäten in den einzelnen Werken zu einem erhöhten Bedarf an Rundholz in vorwiegend kurzen Standardlängen. Forstunternehmen sind in der Holzbereitstellungskette Bindeglieder zwischen den Forstbetrieben und der holzbe- und -verarbeitenden Industrie. Die Veränderungen im Umfeld der Forstunternehmen beeinflussen zunehmend auch den Unternehmereinsatz. Insbesondere müssen die bestehenden Arbeitsstrukturen, die Organisation der Forstunternehmen sowie das betriebliche Entscheidungsverhalten ständig geprüft und weiterentwickelt werden. Innovationen stellen eine Möglichkeit für Unternehmer dar, sich auf neue Situationen und veränderte Anforderungen von Kunden einzustellen. Bislang liegen jedoch keine Untersuchungen über das innovative Handeln in Forstunternehmen zur Bewältigung neuer Anforderungen vor. Diese Untersuchung hatte zum Ziel, ein tiefgehendes Verständnis von innovativem Handeln in kleinsten, kleinen und mittleren Forstunternehmen zu erlangen. Dazu wurde in einer Voruntersuchung zur Anzahl und Struktur der Forstunternehmen in Deutschland die Grundlage für die weitere Hauptuntersuchung gelegt. In dieser wurden den Forschungsfragen nach Innovationen, nach deren Entstehung sowie nach in besonderem Maße erfolgreichen Innovationen nachgegangen. Das in dieser Untersuchung entwickelte Spiralmodell des innovativen Handelns zeigt innovatives Handeln als kontinuierlichen Prozess, der durch externe und interne Faktoren beeinflusst wird. Die verschiedenen Faktoren bedingen sich in der Regel gegenseitig, wodurch eine klare Trennung von Ursache und Wirkung oft nicht möglich ist. Externe Einflussfaktoren zeigen sich beispielsweise in neuen Kundenanforderungen, dem Konkurrenzdruck bei der Auftragsakquise oder bei der Organisation der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen. Zu den internen Einflussfaktoren gehört neben der Persönlichkeit des Unternehmers, seinen individuellen Fähigkeiten oder dem unternehmerischen Denken ebenso der Einfluss durch die Unternehmensstruktur. Der subjektiven Wahrnehmung der Veränderungen im Unternehmensumfeld durch den Unternehmer wurde in dieser Untersuchung große Bedeutung beigemessen. Insbesondere wurde geprüft, ob innovatives Handeln in Forstunternehmen von den Eigenschaften eines Unternehmers im Sinne von Unternehmertum abhängig und ob innovatives Handeln Bestandteil strategischer Initiativen in Forstunternehmen ist.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
142596216244PDFelektronische PublikationVerfügbar