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  • Titel
    Untersuchungen über den Einfluss des Waldes auf den Stand der Gewässer
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Birmensdorf
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1919
  • Seiten
    S. 1-626
  • Illustrationen
    58 Abb., 127 Tab.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    1265
  • Datensatznummer
    157924
  • Quelle
  • Abstract
    Da die Hauptergebnisse jedesmal am Schlusse eines Kapitels oder Abschnittes aufgezählt worden sind, so genügt ein kurz gefasster Überblick über die gewonnenen Resultate. Ich werde dabei die Wiederholung von Zahlen vermieden, der Leser findet sie in jedem einzelnen Kapitel. 1. Die uns zuerst entgegengetretende Frage: inwieweit sich der Sperbel- und Rappengraben für vergleichende Untersuchungen über da Wasserregime bewaldeter und unbewaldeter Einzugsgebiete eignen, ist in den Abschnitten I und III beantwortet. In bezug auf die Lage zur Himmelsrichtung und auf den geologischen Bau sind beide Gebiete sehr gut vergleichba. Das Gestein ist an beiden Orten dasselbe und wenig durchlässig. Wasserverluste durch Verschwinden des Wassers in tiefliegenden Klüften des Grundgesteins sind ausgeschlossen. Die Bodengestalt, d. h. die geringe Terrassierung und die größere Steilheit der Häge begünstigt im Sperbelgraben im Vergleich zum Rappengraben den raschen Abfluss. Dazu tragen auch die vielen steilen Wege des erstern bei. Dagegen ist die Bodengestalt des letztern der Verdunstung förderlich. Der Sperbelgraben ist nahezu ganz bewaldet, der Rappengraben aber keineswegs waldlos. Ein Drittel seiner Fläche ist ebenfalls mit Wald bestockt und ein fast ebenso großer Teil mit Sträuchern bewachsen, was bei der Beurteilung der Ergebnisse zu beachten ist. Dem Gebiet des Rappengrabens fließt durch Quellen und einen Brunnen Wasser von auswärts zu, während der Abfluss des Sperbelgrabens durch Ableitung einer seiner besten Quellen vermindert wird.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14256271265ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar