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  • Titel
    Il cancro corticale del castagno nel Cantone Ticino
  • Paralleltitel
    Der Rindenkrebs der Kastanie im Kanton Tessin
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Birmensdorf
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1957
  • Seiten
    S. 33-69
  • Illustrationen
    7 Abb., 3 Tab., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    1265
  • Datensatznummer
    157671
  • Quelle
  • Abstract
    1. Die Krankheit Endothia parasitica (Murr.) A. & A. befindet sich im Kanton Tessin, abgesehen von einzelnen Herden jetzt schon heftiges Auftreten, noch immer in der ersten, progressiven Phase des Krankheitserlaufes. Die Phase des Massensterbens auf noch ausgedehnteren Flächen als bisher, dürfte nicht vor etwa den Jahren 1960-1962 zu erwarten sein. 2. Einen wichtigen Gegenstand der bisherigen phytopathologischen Untersuchungen bildete die Abgrenzung des Wirtsspektrum der Krankheit. Da die Krankheit für unsere Waldbestände als zu neu zu betrachten ist, muss rechtzeitig bekannt sein, welche anderen Baumarten als potentielle Wirte in Betracht fallen können. Diese Erkenntnis ist umso wichtiger, als über die Mutabilität des Pilzes E. parasitica noch wenig bekannt ist. 3. Die vorbeugende Bekämpfung des Pilzes nach allgemein üblichen und bekannten Methoden (durch Spritzen oder Stäuben von Chemikalien) ist praktisch unmöglich, da eigentlich keine saisonbedingte Einschränkung der Infektionsmöglichkeit besteht. Die Anwendung von Mitteln, die vom Pflanzeninneren her wirken )"systemische Mittel") ist über das Versuchsstadium noch nicht hinausgetreten. - Ansatzpunkte für eine biologische Bekämpfung ließen sich bisher nicht ausarbeiten. 4. Als vorläufig wichtigste Methoden, der Krankheit entgegenzutreten, bleiben nur die Selektion und Neuzüchtung (generative Züchtung). Es wird zurzeit versucht, biologische und biochemische Prüfmehtoden zu entwickeln, die erlauben würden, die Resistenzverhältnisse möglichst frühzeitig zu erkennen. Durch solche Methoden ließen sich wesentliche Einsparungen an Zeit und Kosten für die Selektion erreichen, und es ließen sich vorraussichtlich auch bessere Grundlagen für die generative Züchtung gewinnen. 5. Vorläufig ist der Genetiker noch darauf angewiesen, Nachkommenschaften, die nach Einzelbäumen getrennt, nachgezogen und weiterbearbeitet werden, durch künstliche Infektion auf ihre Resistenzverhältnisse zu prüfen. Anhaltspunkte dafür, dass sich Individuen praktisch genügend hoher Resistenz finden lassen, liegen heute mit ziemlicher Sicherheit vor.6. Da zum vorneherein zu erwarten war, adss die gesuchte erhöhte Resistenz nur an einer geringfügigen Zahl von Individuen auftreten würde, mussten Methoden der vegetativven Vermehrung gesucht werden. Durch die Weiterentwicklung der methodo della margotta (Abreißermethode) konnte bisher bereits ein ansehnliches Klonenmaterial gewonnen werden, das nun der phytopathologischen Prüfung harrt.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14255471265ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar