Titel
Le bois des conifères de l'étage du châtaignier au Tessin
Paralleltitel
Das Holz der Koniferen in der Kastanienstufe des Kantons Tessin
Verfasser
Erscheinungsort
Birmensdorf
Erscheinungsjahr
1964
Seiten
S. 333-387
Illustrationen
15 Abb., 11 Tab., 36 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
1265
Datensatznummer
157519
Quelle
Abstract
die Katanienwälder (Castanea sativa, Mill.) im Tessin sind durch den Rindenkrebs (Endothia parasitica [Murr.] And.) bedroht. In ungefähr 40 Jahren dürften diese Kastanienwälder wahrscheinlich durch den Pilz vernichtet sein. Sie umfassen heute ein FLäche von 20 000 Hektar. Ein neuer, wirtschaftlich interessanter Wald muss an ihrer Stelle geschaffen werden. Dies ist nur durch Einführung von Nadelhölzern möglich; es wurden vor allem gepflanzt: Lärche (Larix europaea), Weymouthsföhre (Pinus strobus), Fichte (Picea Abies), Japanlärche (Larix leptolepis), Douglasie (Pseudotsuga taxifolia). Die Sortimentqualität, ferner die strukturellen, physikalischen und mechanischen Holzeigenschaften wurden an einigen Versuchsstämmen untersucht. Durch den Vergleich der Resultate mit anderen Herkünften, namentlich aus dem schweizerischen Mittelland, ist es möglich, charakteristische Eigenschaften dieser im Tessin gewachsenen Hölzer zu ermitteln. Wegen des raschen Wachstums haben diese Bäume breite Jahrringe. Diejenigen mit ausgeprägtem Spätholzanteil (Lärche, Douglasie) besitzen eine stärkere Textur, was ihnen ein gröberes Aussehen verleiht. Die Sortimentqualität ist im allgemeinen mittelmäßig, weil die Bäume sehr astig sind. Die physikalischen und mechanischen Eigenschaften dagegen sind bemerkenswert. Die Studie hat gezeigt, dass die Verbreitung dieser Baumarten aus holztechnologischen Gründen in den künftigen Aufforstungsflächen der Kastanienzone im Tessin völlig gerechtfertigt ist.