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  • Titel
    Ueber den Einfluss von Umweltsfaktoren auf die Frostrissbildung bei Stiel- und Traubeneiche im nordostschweizerischen Mittelland : Dissertation, ETH Zürich
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1950
  • Seiten
    64 S.
  • Illustrationen
    11 Abb., 16 Tab., 53 Lit. Ang.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    16182
  • Datensatznummer
    156477
  • Quelle
  • Abstract
    In der vorliegenden Arbeit wurde für das nordostschweizerische Eichengebiet untersucht, ob außer tiefer Kälte noch andere Faktoren an der Entstehung von Frostrissen bei Eichen mitbeteiligt sein könnten. Es wurde gezeigt, daß in gesamtklimatisch einheitlichen Gebieten der Anteil frostrissiger Eichen je nach Dimension der Bäume, Gesamtstandort, Relief, Eichenart, gesellschaftlicher Stellung im Bestände und Betriebsform stark verschieden ist. Im weiteren liegen Untersuchungen vor über die Lage der Frostrisse am Stamm, die Länge der Risse und deren Zahl pro befallenen Baum. Im Einzelnen hat sich ergeben: 1. Je größer der Brusthöhendurchmesser eines Stammes ist, um so eher weist der Baum Frostrisse auf. 2. Die Frostrißhäufigkeit ist je nach Standort stark verschieden. Auf Standorten des Querceto-Carpinetum luzuletosum ist der Anteil frostrissiger Traubeneichen niedriger als auf Standorten des Querceto-Carpinetum aretosum und auf Uebergangsstandorten zwischen Querceto-Carpinetum aretosum und Querceto-Carpinetum luzuletosum. Die höchsten Frostrißprozente für Traubeneiche wurden auf Querceto-Betuletum-Standorten gefunden. Bei der Stieleiche ist die Frostrißhäufigkeit am geringsten auf Uebergangsstandorten zwischen Querceto-Carpinetum aretosum und Querceto-Carpinetum luzuletosum. Etwas häufiger sind frostrissige Stieleichen auf Standorten des Querceto-Carpinetum aretosum und solchen des Querceto-Carpinetum luzuletosum. Die höchsten Frostrißprozente weist diese Baumart auf verhältnismäßig sehr feuchten Standorten auf. 3. Auf vergleichbaren Standorten ist die Frostrißhäufigkeit je nach Eichenart verschieden. Auf Standorten des Querceto-Carpinetum luzuletosum sind Stiel- und Traubeneiche ungefähr gleich häufig frostrissig, während sich sonst berall, wo beide Eichen gemeinsam auftreten, bei Traubeneichen die höheren Frostrißprozente vorfinden.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
142528716182PDFelektronische PublikationVerfügbar