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  • Titel
    Succession in a protection after Picea abies Die-Back : Dissertation, ETH Zürich
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2003
  • Seiten
    169 S.
  • Illustrationen
    Ill., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    16180
  • Datensatznummer
    156473
  • Quelle
  • Abstract
    Der Sturm "Vivian" vom Februar 1990 traf weite Teile von Westeuropa und warf rund 4.9 Mio. m3 Holz im Schweizer Wald. Das viele liegen gebliebene Holz bot gutes Brutmaterial für den Buchdrucker (Ips typographus) und führte zu einer Buchdrucker Massenvermehrung in Fichtenwäldern (Picea abies (L.) Karst.). Man wusste aber nur wenig über die Entwicklung des Baumzerfalls, der Bodenvegetation und der Baumverjüngung in Totholzbeständen. Es stellten sich deshalb die folgenden zwei Fragen: − Wie lange können stehende tote Bäume, Strünke und Baumstämme vor Naturgefahren wie Waldlawinen und Steinschlägen schützen? − Wie entwickelt sich die Baumverjüngung in solchen Totholzbeständen, und wie lange dauert es, bis ein schutzwirksamer Wald herangewachsen ist? Für die Beantwortung dieser Fragen wurden Felduntersuchungen und dynamische Modellierung genutzt. Als Studienobjekt wurden die Totholzbestände im Gandbergwald, Kanton Glarus, gewählt (ca. 30 ha). Dieser steile Gebirgshang ist ein potenzielles Anrissgebiet von Steinschlägen und Waldlawinen. Er hat jedoch keine direkte Schutzfunktion, da keine Dörfer oder andere Infrastrukturanlagen unterhalb des Waldes liegen. Anhand von Felderhebungen wurde die Entwicklung der Totholzbestände in den ersten 8 Jahren nach dem Absterben der Fichten untersucht, und mit einem neu entwickelten Modell wurde die zukünftige Bestandesentwicklung simuliert. Seit 1994 war die Deckung der Vegetation und die Dichte der natürlichen Baumverjüngung jährlich in 24 1 m x 1 m grossen Dauerflächen aufgenommen worden. Zusätzlich wurde im Jahre 2000 entlang von 4 horizontalen Streifentransekten (5 m breit und 100-160 m lang) in der montanen (1200-1450 m ü.M.) und subalpinen (1450-1600 m ü.M.) Höhenstufe die Häufigkeit von Kleinstandortstypen geschätzt. Mittels Vollkluppierung wurden die stehenden toten Bäume, die Strünke und das liegende Holz ebenfalls in diesen Streifentransekten vermessen. Die Distanz der liegenden Baumstämme zum Boden wurde im Jahre 2001 an Schnittpunkten mit 128 Linien von je 10 m Länge gemessen.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
142528516180PDFelektronische PublikationVerfügbar