- TitelIndikatoren-Bericht zur Biodiversität in Österreich
- TitelphraseÖsterreichisches Biodiversitätsmonitoring MOBI. Interpretation ausgewählter Indikatoren
- Verfasser
- Körperschaft
- ErscheinungsortWien
- Verlag
- Erscheinungsjahr2009
- Seiten32 S.
- MaterialMonographie
- Standardsignatur16158
- Datensatznummer156372
- AbstractDie Auswertung der 16 Indikatoren aus den Bereichen Arten und Lebensräume, Wald, Alpen, Kulturlandschaft, Gewässer, Boden, Naturschutz, Fragmentierung ergibt ein differenziertes Bild. Im Bereich Arten und Lebensräume liegen bis dato drei Indikatoren AL 3 Vogelartengruppen als Zeiger für Lebensraumqualität, AL 10 Orchideen als Zeiger für Lebensraumqualität und AL 16 Veränderung der Flora auf Alpengipfeln vor, während wesentliche Indikatoren wie AL 1 Status und Trend ausgewählter Lebensräume inklusive FFH, AL 2 Extensivgrünland (Magerwiesen und şweiden) oder etwa AL 5 Arten- und Lebensraumvielfalt auf Almen bis jetzt nicht ausgewertet werden konnten. Im Wald findet man eine überwiegend naturnahe Baumartenzusammensetzung. Eine Ausdehnung der Laubholzbestände ist anzustreben. Im Bereich der Alpen stellen wir grundsätzlich eine sehr hohe Biodiversität fest. Allerdings ist eine leicht negative Entwicklung durch den Rückgang der Berglandwirtschaft festzustellen. Durch verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung der Bergbauernbetriebe konnte dieser Trend in den letzten Jahren weitgehend gebremst werden. Der Rückzug der Gletscher hingegen bewirkt starke Veränderungen in den Gletschervorfeldern. Die Biodiversität in der österreichischen Kulturlandschaft ist insgesamt weitgehend stabil, wobei im Osten Österreichs die Fragmentierung agrarischer Flächen ansteigt, und gleichzeitig der Anteil der biologisch bewirtschafteten Fläche zunimmt. Das Agrarumweltprogramm trägt viel zur Stabilisierung bei, während in anderen Ländern die Intensivierung der Landwirtschaft ein Hauptproblem für die Biodiversität darstellt. Das österreichische Gewässernetz zeigt seit Jahren deutliche Sanierungserfolge. Hinsichtlich der Eutrophierung und Versauerung durch Stickstoffverbindungen zeigt sich nur eine geringe Verbesserung. Im Bereich Naturschutz zeigen die Roten Listen ausgewählter gefährdeter Artengruppen und Biotoptypen, dass vor allem Biotoptypen der tiefen Lagen, der Sonderstandorte und nährstoffarmer Standorte besonders stark gefährdet sind. Der negative Einfluss unserer Flächennutzungen für Siedlungen und Infrastruktureinrichtungen (Straßen, usw.) konnte bisher durch die gesetzten Maßnahmen noch nicht ausreichend verhindert werden.
- Schlagwörter
- Klassifikation
| Exemplarnummer | Signatur | Leihkategorie | Filiale | Leihstatus |
|---|---|---|---|---|
| 1425250 | 16158 | elektronische Publikation | Verfügbar |
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