Titel
Untersuchungen der hochmechanisierten Holzernte im burgenländischen Kleinwald - als mögliche Lösung des Durchforstungsproblems : Diplomarbeit, Universität für Bodenkultur, Institut für Forsttechnik
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
1992
Seiten
82 S.
Illustrationen
49 Abb., 17 Tab., 13 Lit. Ang.
Material
Monographie
Standardsignatur
16038
Datensatznummer
151287
Abstract
Mit Hilfe eines Fragebogens wurde eine repräsentative Befragung der Waldbesitzer durchgeführt. Um einen Einblick über das Verhalten und die Einstellung der Waldbesitzer zu gewinnen, wurden diese in 3 Gruppen, und zwar Nichtlandwirte, Zu- und Nebenerwerbslandwirte und Vollerwerbslandwirte, eingeteilt. Bei der Auswertung zeigen isch deutliche, charakteristische Verhaltensmuster der burgenländischen Waldbesitzer, die sich teilweise aufgrund ihrer anerzogenen und daher konservativen Haltungen ergeben: Der Wald hat in erster Linie immer noch die Funktion der Eigenversorgung, gefolgt von der Sparkassenfunktion. Geringe bzw. ungenügende Ausnutzung des forstlichen Produktionspotentials. Die Waldbesitzer sind sich der Durchforstungsrückstände bewußt. Niederdurchforstung überwiegt. Einkommen aus dem Wald ist für die meisten Besitzer ohne bzw. nur von untergeordneter Bedeutung. Übermechanisierung der kleinen Waldbesitzer. Forstfachliches Wissen ungenügend und Bereitschaft zur Weiterbildung gering. Bereitschaft zur Zusammenarbeit z.B. bei Nutzung und Vermarktung gering. Bezüglich Harverster- und Prozessoreinsätze zeigt sich folgendes Ergebnis: Der Harvestereinsatz stellt die wirtschaftlichere Alternative zur händischen Aufarbeitung dar und ist nach Möglichkeit dem Prozessoreinsatz vorzuziehen. Beim Prozessoreinsatz können durch den Einsatz von Bauernakkordanten in der Rückung bzw. Vorrückung die Holzerntekosten gesenkt werden, anderseits bieten sich auch neue Einkommensmöglichkeiten für bäuerliche Betriebe.