Titel
Verjüngungszustand und Jungwaldaufbau im Gebirgswald : Einige Beispiele aus dem Lötschental
Paralleltitel
Etat du rajeunissement et structure des jeunes peuplements en forêt de haute montagne; Quelques exemples provenant du Lötschental
Verfasser
Erscheinungsort
Zürich
Verlag
Erscheinungsjahr
1980
Seiten
57 S.
Illustrationen
graph. Darst., 37 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
629
Datensatznummer
151278
Quelle
Abstract
In den Lärchen-Fichtenwäldern des Lötschentales (Kt. Wallis) und in vier Beispielen aus dem Urwaldrest in der Derborence (Kt. Wallis, Diableretsgebiet) wurden die Zusammenhänge zwischen Baumholzbestockung (Mittel- und Oberschicht) und Verjüngungsbestand untersucht. Bei Stammzahlen, die mindestens 205 und höchstens 495 Stück/ha mit Durchmessern ab 16 cm BHD betrugen, wurden Verteilung und Pflanzenzahlen der Verjüngungsansätze, die sich meist in nesterweisen Kleingemeinschaften ("Rotten") einstellen, aufgenommen. Die Beurteilung dessen, was als "genügend verjüngt" zu betrachten ist, muss sich nach Auffassung des Autors am Bestockungsziel orientieren. Dieses hat mit Rücksicht auf die von keiner Seite bestrittenen Funktionen der Gebirgswälder in einem permanentstufigen Bestandesaufbau zu bestehen. Unter dieser Voraussetzung und unter Einrechnung der Zeiträume, in denen sich die Waldentwicklung abspielt, ist jede der untersuchten Flächen als genügend verjüngt zu betrachten, dies bis an die untere Grenze der Lärchen-Arven-Gürtels. Auf Fälle überreichlicher Verjüngung und ihre Folgen wird hingewiesen. An einigen Beispielen wurden ferner Zusammensetzung und Aufbau einiger grösserer Verjügungseinheiten (1-3 a) untersucht und daraus Hinweise für die Jungwaldpflege abgeleitet; sie ist, verursacht durch die verlangsamte Entwicklungsvorgänge und die geringe Artenzahl, einfacher als in mesophilen Wäldern.