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  • Titel
    Zur waldbaulichen Bedeutung des Rothirschverbisses in der Waldgesellschaft des subalpinen Fichtenwalds in der Umgebung des Schweizerischen Nationalparks
  • Paralleltitel
    On the Silvicultural Importance of Red Deer Browsing in the Forest Community of the Subalpine Spruce Forest in the Neighbourhood of the Swiss National Park = De l'importance sylvicole de l'abroutissement due Cerf dans l'association forestière de la pessière subalpine, aux abords du Parc national suisse
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Zürich
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1979
  • Seiten
    120 S.
  • Illustrationen
    28 Abb., 8 Tab., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    629
  • Datensatznummer
    151275
  • Quelle
  • Abstract
    Die in der Waldgesellschaft des subalpinen Fichtenwalds in der Umgebung des Schweizerischen Nationalparks durchgeführte Arbeit verfolgt das Ziel, sowohl die Entwicklung des Rothirschbestands und des Verbissschadens in der Zeit seit der Parkgründung im Jahre 1914 als auch die waldbaulichen Folgewirkungen unterschiedlich häufigen Verbisses in verschiedenen Jungwüchsen zu untersuchen. Der Nachweis über die Entwicklung der Häufigkeit des Rothirschverbisses während der Periode 1916 bis 1975 erfolgt dabei mit Hilfe der auf der Untersuchung des Zentralmarkverlaufs gestützten stammscheibenweisen Schaftanalyse am jeweils untersten Stammabschnitt von Fichten der Dickungs- bis schwachen Stangenholzstufe. Der Nachweis über die Folgewirkungen unterschiedlicher Verbisshäufigkeiten auf die Jungwüchse geschieht dagegen anhand von Einzelbaumanalysen an Bäumen der Jungwuchsstufe. Die wichtigsten Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: - Unter gleichbleibenden Äsungsvoraussetzungen nimmt mit grösser werdendem Rothirschbestand gleichzeitig auch die Verbisshäufigkeit an den Waldbäumen zu. Gleichlaufend mit dem Anwachsen des Rothirschbestands findet eine zunehmende Ausnutzung des Triebäsungspotentials an Bäumen grösserer Schaftlänge statt, wobei gleichzeitig auch eine kontinuierliche Verschiebung des Schaftlängenbereichs relativ grösster Verbisshäufigkeit erfolgt. - Obwohl der anteil der Mischbaumarten an der Basalfläche der zu verjüngenden Althölzer teilweise recht hoch ist oder vereinzelt sogar überwiegt, beträgt ihr Stammzahlanteil in den Jungwüchsen nur wenige Prozent; denn insbesondere die Lärche wird bevorzugt verbissen. - Individuenarme, kleinflächige oder überschirmte Jungwüchse sind am stärksten verbissen. - Individuenarme, kleinflächige oder überschirmte Jungwüchse sind am stärksten verbissen. - Das Verbissprozent eines Jungwuchses bestimmt die Verteilung der gipfeltriebverbissenen Fichten auf die verschiedenen Verbisshäufigkeits-Klassen, auf die Schaftachsenverlaufs-Klassen, auf die Schädigungsgrad-Klassen und auf die Verbissschadenmäss- sowie die Schaftlängenklassen. - Das Höhenwachstumsvermögen unterschiedlich stark verbissener Fichten hängt vom jeweiligen Verbisschadenausmass ab. Die allgemein deutlich verbissbevorzugten, wuchskräftigen Fichten erleiden nach intensiver Schädigung Höchenwachstumseinbussen, die sie auf die Stufe von kümmernden Bäumen zurückversetzen. Dies hat zur Folge, dass sie anstatt durchschnittlich 26 Jahre im Mittel 42 Jahre benötigen, bis sie dem potentiellen Verbissbereich entwachsen. Die Jungbestände weisen dementsprechend einen jahrzehntelangen Verbissgefährdungszeitraum auf.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
1423888629ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar