Titel
Quecksilber als Immissionsmarker : Poster präsentiert bei der 63. ALVA-Tagung, Raumberg-Gumpenstein, 26.-27.5.2008
Paralleltitel
Mercury as a Marker of Air Pollution Stress
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
Poster + S. 199-200
Illustrationen
9 Lit. Ang.
Material
SonderdruckMonographie
Standardsignatur
10235S
Datensatznummer
146908
Quelle
Abstract
Die Quecksilbergehalte der untersuchten Nadelproben des Österreichischen Bioindikatornetzes sind zumeist gering, nur im Nahbereich von spezifischen Emittenten konnten erhöhte Werte (1996 bis 0,245 mg Hg/kg) festgestellt werden. Die Gehalte zeigen von 1996 auf 2006 eine fallende Tendenz. Die Verarbeitung (Sinterung) von quecksilberhaltigem Eisenerz zur Roheisenerzeugung ist derzeit eine der wichtigsten Quecksilberquellen in Österreich. Die Verwendbarkeit von Quecksilber als Immissionsmarker konnte durch die Zonierung der Immissionsgebiete um Linz und um Leoben/Donawitz unter Beweis gestellt werden. Im nächsten Schritt soll die weiter zeitliche Entwicklung der Quecksilbergehalte dargestellt werden. Dazu sollen historische Proben vom Herbst 1986 aus der Probenbank des Österreichischen Bioindikatornetzes verwendet werden.