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  • Titel
    Clusterstudie Forst und Holz Niedersachsen
  • Verfasser
  • Auflage
    1. Aufl.
  • Erscheinungsort
    Göttingen
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2007
  • Seiten
    IV, 92 S.
  • Illustrationen
    44 Abb., 18 Tab., 41 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • ISBN
    978-3-940344-07-6
  • Standardsignatur
    15799
  • Datensatznummer
    144834
  • Quelle
  • Abstract
    Die Globalisierung der Rohstoff- und Warenmärkte stellt die deutsche Forst- und Holzwirtschaft vor neue Herausforderungen. Sie hat zu einer steigenden Holznachfrage und zum Aufbau neuer Produktionskapazitäten der Holzindustrie geführt. Ziel der Clusterstudie Forst und Holz Niedersachsen ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Forst- und Holzwirtschaft vor diesem Hintergrund zu stärken. Hierzu wurden die inneren Strukturen (Betriebe, Umsätze, Beschäftigungszahlen) und wirtschaftlichen Potenziale analysiert, die möglichen Holzaufkommen bei Unterstellung verschiedener Bewirtschaftungsstrategien für einen Zeitraum von 30 Jahren prognostiziert und die wesentlichen Einflussfaktoren auf das zu erwartende Nutzungsverhalten der Forstbetriebe aufgezeigt. Niedersachsen hat bundesweit die drittgrößte Waldfläche. Der hohe Kleinprivatwaldanteil und ungünstige Altersstrukturen erschweren eine stetige Holznutzung. Mit einem Umsatz von ca. 15 Mrd. Œ im Jahre 2005 betrug der Beitrag des niedersächsischen Forst und Holz Clusters zum steuerlich ausgewiesenen Gesamtumsatz des Landes 3,4 %. Mit diesem Umsatz steht der niedersächsische Cluster im bundesweiten Vergleich immer noch an 4. Stelle, obwohl in zahlreichen anderen Bundesländern neue Produktionskapazitäten der Säge- und Holzwerkstoffindustrie aufgebaut wurden. Die Ergebnisse der Holzaufkommensprognosen auf der Basis der drei Waldentwicklungsszenarien naturnaher, ertrags- und naturschutzorientierter Waldbau weisen darauf hin, dass in bereits heute intensiv nutzenden Forstbetrieben mit einem guten Pflegezustand sich durch eine Modifikation der Waldbaustrategien kaum noch zusätzliche Rohholzmengen mobilisieren lassen, ohne die Nachhaltigkeit zu gefährden. Den wichtigsten Ansatzpunkt zur Steigerung des Rohholzaufkommens stellen die bisher nicht bewirtschafteten Waldflächen dar. Auf der Basis der Clusterstudie Forst und Holz Niedersachsen lassen sich nun gemeinsame Strategien der Forst- und Holzwirtschaft entwickeln.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
142200215799ZeitschriftZeitschriftenmagazinVerfügbar