Aktionen
Anzeigeoptionen
  • Titel
    Die Ökologische Flächenstichprobe als Instrument eines GVO-Monitoring : Im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz Förderkennzeichen 80489004
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Bonn
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2006
  • Seiten
    110 S.
  • Illustrationen
    2 Abb., 29 Tab., zahlr. Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    15439
  • Datensatznummer
    141593
  • Quelle
  • Abstract
    Der kommerzielle Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) kann neue Risiken für die menschliche Gesundheit, für eine dauerhaft umweltgerechte Landwirtschaft und für die Biodiversität mit sich bringen. Angesichts dieser Risiken hat die EU mit zwei Gesetzeswerken reagiert, in denen ein Monitoring für GVO rechtlich festgeschrieben ist. Wir prüfen in dieser Studie, wieweit Teile eines GVO-Monitoring im Rahmen der Ökologischen Flächenstichprobe (ÖFS) übernommen werden können. Bei der ÖFS handelt es sich um ein repräsentatives Beobachtungsprogramm, das einen essentiellen Teil eines bundesweiten Biodiversitätsmonitoring darstellen könnte. Es soll dazu dienen, strukturelle Veränderungen der Landschaft und deren Auswirkungen auf Teile der belebten Natur zu beobachten, um positive, insbesondere aber auch problematische Entwicklungen frühzeitig erkennen zu können. Dabei werden Parameter erhoben, mit denen die Intensität der Nutzung durch den Menschen (im Sinne von Ursachen) und Umwelt-Zustände (im Sinne von Wirkungen) beobachtet werden können. Dieses ursache-wirkungsbezogene Vorgehen erleichtert eine strukturierte Erfassung von Umweltproblemen und befördert die Möglichkeit rechtzeitig geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Der Ansatz eignet sich auch für die GVO-Problematik. Das Monitoringkonzept von Züghart & Breckling (2003) erfasst systematisch den gegenwärtig erkennbaren Rahmen möglicher GVO-Risiken. Den darin genannten Ursache-Wirkungs-Hypothesen werden geeignete Erfassungs-Parameter und -methoden zugeordnet. Da für die GVO-Problematik wie auch für den Schutz der Biodiversität die Entwicklung von geeigneten Indikatoren in den Anfängen steht, fassen wir Prüfpunkte, Parameter und Methoden in einem begrifflichen Triplett zusammen, das vorläufigen Indikatoren entspricht. Wir ordnen Prüfpunkte, die aus dem Monitoringkonzept von Züghart & Breckling (2003) extrahiert wurden, bestimmten Handlungsbereichen und Schutzzielen zu. Diese Prüfpunkte weisen im Wesentlichen zwei Raumbezüge, einen flächendeckenden und einen auf Ackerstandorte, Ackerränder und deren Umgebung bezogenen, auf.