Titel
Zum Anbau und Pflanzenschutz des Triticale
Paralleltitel
On the Cultivation and Plant Protection of Triticale
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Berlin
Verlag
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
48 S.
Illustrationen
13 Abb., 7 Tab., zahlr. Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
4639
Datensatznummer
141046
Quelle
Abstract
Bei Triticale (Triticosecale) handelt es sich um einen durch Kreuzung zwischen Weizen und Roggen künstlich geschaffener Gattungsbastard. Diese junge, leistungsstarke Getreideart, wird in Deutschland vorwiegend als Futtergetreide, aber auch als nachwachsende Rohstoffpflanze für die Ethanolherstellung genutzt. Aufgrund seines hohen Verbrennungswertes weist diese Frucht eine hohe Eignung als Energiepflanze auf. Durch die Ausweitung des Anbaus in den letzten Jahren ist das Risiko biotischer Schäden durch pilzliche und tierische Schaderreger sowie durch Viren gestiegen. Größere Ertragsausfälle und Qualitätsbeeinträchtigungen sind im Triticale-Anbau nicht auszuschließen. In der vorliegenden Studie werden Anbau- und Pflanzenschutzprobleme des Triticale angesprochen und erörtert, wobei zunächst ein Überblick über die Entwicklung, Züchtung und den Verwendungszweck dieser Getreideart gegeben wird. In der Darstellung des allgemeinen Pflanzenbaus finden Klima/Boden, Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, Sortenwahl, Saatgut, Aussaat und Düngung Berücksichtigung. Der Hauptteil dieser Arbeit ist den Einflußgrößen und Problemen Pflanzenschutzes gewidmet. Zuerst werden die abiotischen Einflussfaktoren wie pH-Wert des Bodens, Winterfestigkeit, außergewöhnliche Witterungseinflüsse, Standfestigkeit, Auswuchsgefahr und Herbizidempfindlichkeit beschrieben und Lösungsansätze zur Risikominimierung vorgestellt. Da die Gefährdung des Triticale durch parasitäre Krankheiten und tierische Schädlinge wesentlich größer ist, werden die wichtigsten Keim-, Fuß-, Blatt- und Ährenkrankheiten sowie Virosen und tierischen Schädlinge beschrieben. Neben der Darstellung der Auswirkungen werden auch Ansätze zur Schadensabwehr aufgezeigt, die bei der Bekämpfung der parasitären Krankheiten und der tierischen Schädlinge stets im Rahmen des Integrierten Pflanzenschutzes zu erfolgen haben.