- TitelMykosoziologische Untersuchungen über die Mykorrhizapilze der Fichte (Picea abies (L.) Karst.) : Artenspektrum, Abundanz und Verbreitung in zwei subalpinen Aufforstungsflächen der Tiroler Kalk- und Zentralalpen
- ParalleltitelMycosociological study on mycorrhizal fungi of spruce (Picea abies (L.) Karst.): Species diversity, abundance and community structure in two subalpine afforestation areas ofthe Tyrolean Alps
- Verfasser
- ErscheinungsortWien
- Verlag
- Erscheinungsjahr2006
- Seiten92 S.
- Illustrationen23 Abb., 32 Tab., zahlr. Lit. Ang.
- MaterialBandaufführung
- Standardsignatur5275
- Datensatznummer135009
- Quelle
- AbstractIn subalpinen Fichtenwäldern der zentralen und nördlichen Tiroler Alpen wurden Ektomykorrhizapilze gesammelt. In zwei Hochlagenaufforstungen auf 1.800 and 2.000 m Seehöhe wurden die Pilzartendiversität sowie die Wechselwirkungen zwischen Pilzen und der Vegetation erforscht. Zur Analyse des Artenreichtums wurden die Fruchtkörper auf zwei geologisch unterschiedlichen Substraten (Kalke und metamorphe Gesteine) bestimmt. Diese oberirdische Erhebung zeigte eine vielfältige Gemeinschaft an fichtenbegleitenden Pilzarten in der frühen Phase der Bestandesentwicklung. Die Ergebnisse der Fruchtkörperbestimmung zeigten Unterschiede in der Häufigkeit und in der Zusammensetzung der Ektomykorrhizapilze auf den beiden geologischen Untergründen. Über einen Zeitraum von 3 Jahren wurden 50 epigäische Arten oder Artengruppen in den beiden Versuchsflächen (je 320 m2) gefunden. Auf jeder Fläche dominierte nur eine kleine Anzahl an Pilzarten die Mykoflora, viele Arten waren nur spärlich vertreten. Phänologische Untersuchungen differenzierten die gefundenen Pilze in Sommer und Herbst Arten. Die Häufigkeit und die Produktivität der Pilzarten variierten - in Abhängigkeit von der Bodenfeuchte und Bodentemperatur - jährlich. Für die häufigsten Pilzarten wurden der Mikrostandort und die jeweilige Vegetation in Beziehung zur Fruktifikation gesetzt. Innerhalb jeder ersuchsfläche konnten anhand der Fruchtkörperfunde räumliche Strukturen beobachtet werden. Diese räumlichen Verteilungsmuster, die von der Bestandesentwicklung (Bestandesalter) deutlich geprägt wurden, wurden auf Basis eines 2 m Rasters analysiert. Der Vergleich der räumlichen Verteilung der Pilzarten und der Ansprüche an den Mikrostandort mit der Bestandesentwicklung dokumentiert die Bedeutung der Pilzsukzession in subalpinen Fichtenwäldern. Es wird angenommen, dass diese Sukzession der Mykorrhizapilze primär von den Änderungen des Bodens und nicht vom Baumalter beeinflusst wird. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass die Kenntnisse über die Gemeinschaft der Ektmomykorrhizapilze in verschiedenen Sukzessionstadien der Bestandesentwicklung entscheidend für die Erhaltung der Pilzdiversität sind.
- Schlagwörter
- Klassifikation
| Exemplarnummer | Signatur | Leihkategorie | Filiale | Leihstatus |
|---|---|---|---|---|
| 1419006 | 5275 | Zeitschrift | Zeitschriftenmagazin | Verfügbar |
| 1419006PDF | 5275 | elektronische Publikation | Verfügbar |
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