Titel
Waldbau-Richtlinie 2004 "Grüner Ordner" der Landesforstverwaltung Brandenburg
Körperschaft
Erscheinungsort
Potsdam
Verlag
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
143 S.
Illustrationen
2 Abb., zahlr. Lit. Ang.
Material
Monographie
Standardsignatur
15544
Datensatznummer
133756
Abstract
Fachgerecht und in Verbindung mit Waldverjüngungsmaßnahmen durchgeführt (Wiederaufforstung, Erstaufforstung, Voranbau, Naturverjüngung), müssen, außer für Schutzmaßnahmen, keine zusätzlichen Mittel für Waldrandanlagen in Anspruch genommen werden. Höhere Preise für Sträucher und Kleinbäume werden durch geringere Pflanzenzahlen kompensiert. Die Verwendung herkunftsgesicherter, gebietsheimischer Gehölzarten und die Wildlingswerbung haben höchste Priorität. Zur Herkunftssicherung von gebietsheimischen Gehölzarten sind verwaltungsinterne Regelungen derzeit in Arbeit. In diesem Zusammenhang gewinnen Ausscheidung und Kennzeichnung von Saatgutobjekten (Hecken/Feldgehölze/Waldränder) und deren Beerntung zunehmende Bedeutung. Gezielte Absprachen zwischen lokalen Flächeneigentümern und Flächennutzern (Landwirte, Jäger, Forstleute, Bildungsträger, Interessenvertreter) ermöglichen: - ein abgestimmtes Handeln auf benachbarten Flächen, - die Nutzung von Fördermitteln über den eigenen Bereich hinaus, - das Gewinnen von Interessengruppen (Umwelt, Schulen, etc.) zu Pflanz- und Pflegemaßnahmen, - die Identifikation mit dem entstehenden neuen Landschaftsbild. Dabei sollen als Planungs- und Orientierungshilfe die Ergebnisse der Biotopkartierung, der Forsteinrichtung und der forstlichen Rahmenplanung genutzt werden.