Titel
Der Knickschleppereinsatz in der Schweiz
Verfasser
Erscheinungsort
Birmensdorf
Erscheinungsjahr
1973
Seiten
4 S.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
8176
Datensatznummer
132164
Quelle
Abstract
Dank ihrer Robustheit, Geländegängigkeit und Zugkraft sind die schweren Knickschlepper allen anderen Rückefahrzeugen leistungsmässig überlegen. Zudem können sie in Geländeabschnitte vorstossen, wo die meisten anderen Schlepper versagen. Da sie als ausgesprochene Rückemittel nur diese Arbeit wirtschaftlich verrichten können, ist es aber unseren durchschnittlichen Forstbetrieben gar nicht möglich, die Leistungsfähigkeit eines solchen Fahrzeuges auszunützen. Die weitere Verbreitung hängt sehr davon ab, ob sich einzelne Forstbetriebe regional zur Zusammenarbeit entschliessen können. Zurzeit wird auc hein mittelschwerer Knickschlepper mit günstigem Preis auf dem Markt angeboten. Obwohl er ähnlichen Vorteile wie die schweren Typen aufweist, kann heute seine Zweckmässigkeit noch nicht beurteilt werden. Während in der Schweiz der Knickschlepper langsam Einzug hält, wird er in seiner traditionellen Ausstattung in den waldreichen Ländern zusehends verdrängt. Beim Industrieholz setzt sich der mit einem Kran bestückte, knickgesteuerte Rückezug (Sortimentsknickschlepper) durch. Das Stammholz wird immer häufiger von Knickschleppern mit hydraulischer Rückezange oder von Rückezügen mit hinten aufgebauter Klemmbank transportiert. Diese Fahrzeuge mit sehr hohen Leistungen und stark begrenztem Einsatzbereich werden vorläufig bei uns kaum Verwendung finden.