Titel
Herkunfts-Identität von Raps und Rapsprodukten am Markt in Österreich und Verarbeitung in dezentralen Ölmühlen : Endbericht über die Recherche und Literaturstudie
Verfasser
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
30 S.
Illustrationen
2 Karten, 14 Lit. Ang.
Material
Bandaufführung
Standardsignatur
14998
Datensatznummer
129526
Quelle
Abstract
1. Seit 1995 nimmt die Anbaufläche von Raps in Österreich ab. Grund dafür sind die großen pflanzenbaulichen Probleme im Rapsanbau. 2. Die Nachfrage nach Rapsöl als Energieträger steigt. Dieser Trend wird in Zukunft sicher anhalten. 3. Die Ölmühlenstruktur Europas ist auf die Versorgung mit Ölsaaten aus Nord- und Südamerika ausgerichtet. Somit werden auch in Zukunft Ölsaaten aus Nord- und Südamerika nach Österreich gelangen. Besonders Kanada bemüht sich sehr um den Markt in Europa. 4. Durch die Verschiebung des Rapsanbaues in die nordöstlichen Länder der EU ergibt sich auch ein Importdruck aus dieser Richtung. Aus den angrenzenden Staaten (Weißrussland, Russische Föderation, Ukraine) wird wahrscheinlich zunehmend Raps importiert werden. 5. Die Schließung des Werkes Wien-Atzgersdorf hat große Umbrüche in der Herstellungskette zur Folge. Insbesondere können Margarine und Streichfette wegen der fehlenden Standorte in Österreich nicht mehr aus Raps aus der österreichischen Landwirtschaft hergestellt werden. 6. Dezentrale Ölmühlen werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Obwohl sie überwiegend Ölsaaten ihrer Region verarbeiten, sind auch Importe von Rapssaat zu erwarten. Durch Kleinimporte wird die Analyse des Warenstromes komplizierter.