Titel
Methodenbeitrag zur Ermittlung der Lawinenschutzfunktion subalpiner Wälder : Diplomarbeit, ETH Zürich, Abteilung Waldbau
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Zürich
Verlag
Erscheinungsjahr
1993
Seiten
79 S.
Illustrationen
31 Abb., 21 Lit. Ang., 7 Anh.
Material
Monographie
Standardsignatur
15371
Datensatznummer
129177
Abstract
Der Begriff Waldlawinen wird für Lawinen verwendet, die innerhalb des Waldes anbrechen. Zu Beginn der Arbeit wird auf bekannte Zusammenhänge zwischen Wald, Schnee und Lawinen eingegangen. Aufbauend auf einer fünf-jährigen Untersuchung über Waldlawinen des Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) sind jene Parameter ausgewählt worden, die massgebend zu einem Lawinenanriss im Wald führen. Die gewählten Parameter wurden entsprechend ihrer Bedeutung nach einem Punktesystem bewertet und liegen in der Waldlawinendispositionstabelle (S. 24) vor. Die Punkteverteilung konnte anhand des Waldlawinendatensatzes des SLF geeicht werden. Anschliessend wurde an zwei Testgebieten eine Methode zur flächigen Erhebung der Parametergrössen entwickelt. Hierfür war eine spezielle Luftbildauswertung notwendig. Die auf Plänen erhobenen Einflussgrössen wurden im Gelände überprüft und interpretiert. So konnte für beide Testgebiete eine expositionsabhängige Beziehungsfunktion zwischen Punktzahl und Waldlawinendisposition (Waldlawinendispositionskurve; S. 69 und 70) hergeleitet werden. Mit Hilfe von definierten Dispositionsklassen bezüglich Waldlawinen (S. 67) konnte als Endresultat ein Waldlawinendispositionsplan für jedes Versuchsgebiet erstellt werden.