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  • Titel
    Luftgütemessungen und meteorologische Messungen des Umweltbundesamtes. Jahresbericht 2004
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    2005
  • Seiten
    106 S.
  • Illustrationen
    32 Abb., 12 Lit. Ang.
  • Material
    Bandaufführung
  • ISBN
    3-85457-794-X
  • Standardsignatur
    14484
  • Datensatznummer
    128897
  • Quelle
  • Abstract
    Das Umweltbundesamt betreibt gemäss GBl. I 115/97, i.d.g.F.) und Ozongesetz (BGBl. 210/92 i.d.g.F.) sowie im Rahmen des Global Atmosphäre Watch-Messprogramms (GAW) der World Meteorological Organization (WMO1) insgesamt neun Messstellen in Österreich, an welchen die Luftschadstoffe Ozon; PM10, PM2,5, PM1; Stickstoffoxide; Schwefeldioxid; Kohlenstoffmonoxid; Schwermetalle im PM10, PM2,5, PM1; Benzol, Toluol und Xylole; nasse Deposition und deren Inhaltsstoffe; partikulares Sulfat, oxidierte und reduzierte Stickstoffverbindungen; gemessen werden (wobei nicht jeder der aufgelisteten Schadstoffe an allen Standorten bestimmt wird). An den Messstellen werden auch verschiedene meteorologische Parameter erfasst. Drei dieser Messstellen (Illmitz, Vorhegg und St. Koloman bis Marz 2004, danach am Zobelboden fortgesetzt) werden im Rahmen des EMEPMessnetzes2 der UNECE betrieben. Darüber hinaus führt das Umweltbundesamt Konzentrationsmessungen der Treibhausgase Kohlendioxid auf dem Sonnblick und Methan auf dem Zobelboden durch. In Illmitz sowie in Wien (Stephansplatz und Hietzinger Kai) wurden Messungen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) als Ozonvorläufersubstanzen durchgeführt. Die Ozonbelastung war im Jahr 2004, verglichen mit dem Zeitraum seit 1990, sehr niedrig. Die Informationsschwelle (180 Êg/m3 als Einstundenmittelwert) wurde lediglich an je einem Tag in Pillersdorf und Vorhegg überschritten. Auch die Überschreitungen des Zielwertes zum Schutz der menschlichen Gesundheit sowie zum Schutz der Vegetation waren weniger häufig als in den letzten Jahren, die Belastung war ähnlich hoch wie in den späten Neunzigerjahren. Während sich bei den Überschreitungshäufigkeiten der Schwellen- und Zielwerte seit 1990 kein einheitlicher und statistisch signifikanter Trend abzeichnet - wobei das Jahr 2003 an den meisten Messstellen die hochste Belastung seit Beginn der Messung aufwies - zeigen die Jahresmittelwerte an allen Messstellen einen statistisch signifikant ansteigenden Trend; die mittlere Ozonbelastung war 2004 höher als in den Neunzigerjahren, wenngleich niedriger als 2003. Dies deutet auf einen kontinuierlichen Anstieg der mitteleuropäischen Ozon-Hintergrundbelastung hin.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
141451014484PDFelektronische PublikationVerfügbar