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  • Titel
    Beiträge zur Anatomie des Holzes der Kompositen
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Wien
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1906
  • Seiten
    19 S.
  • Illustrationen
    3 Taf.
  • Material
    Bandaufführung
  • Standardsignatur
    2108
  • Datensatznummer
    128066
  • Quelle
  • Abstract
    Der Hauptzweck der vorliegenden Arbeit war, einen Beitrag zur Anatomie des Holzes der Kompositen zu liefern. Die Untersuchungen führten zu dem Resultat, dass die Kompositen wohl einen gemeinsamen Typus im anatomischen Bau ihres Holzes aufweisen, dass aber häufig Abweichungen von diesem Typus stattfinden. Was den gemeinsamen anatomischen Bau des Holzes betrifft, so ist den Angaben der hierüber existierenden Abhandlungen hinzuzuüfgen, dass nicht bloß in den Gefäßen, sondern häufig auch in den Tracheiden doppelte Skulptur der Membran zu finden ist; man kann daselbst nämlich Hoftüpfel und schraubige Verdickung beobachten. Die auffallendsten Abweichungen vom normalen Typus sind folgende: 1. das Auftreten kollenchymatisch verdickter Zellen im Phloem an Stelle des Bastes bei Senecio petasitis, S. jacquinianus, S. sarracenicus, Cirsium rivulare, Chamaepeuce stellata, Eupatorium cannabinum; 2. das Vorkommen rudimentärer und wahrscheinlich funktionsloser Markstrahlen bei Eupatorium adenophorum; 3. das Auftreten von mehrreihigen geschlossenen Zügen aus Holzparenchym an der Jahrringgrenze bei Artemisia tridentata; 4. das Auftreten von Markstrahlen, die sich nicht bis zur primären Rinde erstrecken, sondern mitten im Holzkörper verschwinden. Dies ist zu beobachten bei Artemisia tridentata und A. gnaphalodes; 5. das Vorkommen von rindenständigen Gefäßbündeln bei Centaurea rhenana, die dem anatomischen Bau zufolge den konzentrischen zuzuzählen sind.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14139402108MonographieBüchermagazinVerfügbar