- TitelDer Stockverkauf ganzer Hiebsparzellen im öffentlichen Wald Frankreichs : Eine vegleichende Organisationsanalyse auf institutionenökonomischer Grundlage : Dissertation, Universität Göttingen. Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie
- Verfasser
- ErscheinungsortFrankfurt am Main
- Verlag
- Erscheinungsjahr2004
- Seiten329 S.
- Illustrationen43 Abb., 39 Tab., zahlr. Lit. Ang.
- MaterialBandaufführung
- Standardsignatur13200
- Datensatznummer126479
- Quelle
- AbstractIn Deutschland ist es traditionell üblch, das zu verkaufende Holz entweder mit eigenen Arbeitskräften in Regie einzuschlagen oder von Unternehmern einschlagen zu lassen und anschließend sortimentsweise nach überwiegend freihand geführten Verkaufsverhandlungen frei Waldstraße zu vermarkten. Biologische und technische Holzproduktion liegen somit beide vollständig in der Hand des Forstbetriebes. Im benachbarten Frankreich verkörpert hingegen der Holzverkauf auf dem Stock auf Grundlage von Versteigerungen das traditionelle System der Holzproduktion und Holzvermarktung. Die französchen Forstbetriebe beschränken sich weitgehend auf die Steuerung und Optimierung der biologischen Produktion mittels Hiebsplanung und -auszeichnung. Die Durchführung der technischen Holzproduktion einschließlich der Planung und Abwicklung der Transportlogistik wird dem Holzkäufer im Rahmen des Kaufvertrages übertragen, der Forstbetrieb ist daran nur in Form der laufenden Kontrolle beteiligt. Im deutschen forstlichen Schrifttum ist der Stockverkauf über ein allgemeines, vorwiegend intuitiv-subjektives Abwägen denkbarer Vor- und Nachteile hinaus bisher wenig thematisiert worden. Vor dem Hintergrund dieses "Informationsdefizits" unterzieht die vorliegende Untersuchung deshalb den im öffentlichen Wald Frankreichs praktizierten Stockverlauf einerseits sowie das deutsche System am Beispiel des Landesbetriebes Hessen-Forst andererseits einer Organisationsanalyse im Kontext des Theoriegebäudes der Neuen Institutionenökonomie. Dazu werden für beiden Länder Standard-Systeme definiert und deren Prozessabläufe erfasst. Die für diese beiden Systeme gewonnenen Analyseergebnisse werden anschließend auf transaktionskostentheoretischer Grundlage vergleichend einander gegenübergestellt. Die Durchführung der Untersuchung macht die Erhebung verschiedenartiger Informationen erforderlich, deren Qualität und Quantität sich für die unterschiedlichen Teile der Untersuchung differenziert darstellten. Entsprechend bestand die Notwendigkeit, verschiedene Erhebungsmethoden aus dem Instrumentarium der empirischen Sozialforschung im Sinne eines Methodenpluralismus zweckmäßig miteinander zu kombinieren. Zur Anwendung kamen die Methoden "Literaturrecherche", "Dokumentenanalyse", "Datenanalyse", "Interview", "Beobachtung" und "Zeitschätzung". Für das französische System des Stockverkaufes wurde dabei eine deutliche höhere Analyseintensität gewählt. Es galt für die gesamte Arbeit ein "Primat der Untersuchung der französischen Verhältnisse".
- Schlagwörter
- Klassifikation
| Exemplarnummer | Signatur | Leihkategorie | Filiale | Leihstatus |
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| 1413040 | 13200 | Zeitschrift | Büchermagazin | Verfügbar |
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