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  • Titel
    Vyznam nekterych dendrometrickych studii pro pesteni lesa
  • Paralleltitel
    The significance of some Forest-Mesuration-studies for Sylviculture = Die Bedeutung einiger dendrometrischer Studien für den Waldbau
  • Verfasser
  • Erscheinungsort
    Písek
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1935
  • Seiten
    47 S.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    3491
  • Datensatznummer
    124046
  • Quelle
  • Abstract
    Die Abhandlung lehnt sich an die Ansichten prof. Hasa's, Kreutzer's, Prof. F.G. Morozow's und A.A. Tschuprow's über das gegenseitige Verhältnis der Forsteinrichtung, des Waldbaues und der Lehre vom Walde an. Die genannten Ansichten sind in den folgenden Sätzen enthalten: ... in den Dienst des Aufsuchens der, waldbaulich und ökonomisch am besten entsprechenden, Wirtschaftsformen und Arten muss sich auch der gesamte Wissenszweig der forstlichen Ökonomie, hauptsächlich die Forsteinrichtung und die forstliche Statik stellen; diese müssen als ein tadellos und direkt arbeitendes Instrument der forstlichen Produktion ausgebaut werden, sie müssen deren verlässlicher Buchhalter und auch deren ökonomischer Berater und Richtungsanzeiger werden (Prof. Dr. Ing. R. Hasa). ... ich konnte nie gut begreifen, warum man Waldbau getrennt von forstlicher Statik behandelt; denn der Waldbau kann nur dann seiner Aufgabe gerecht werden, wenn er im Stande sein wird, jedes waldbauliche Beginnen ziffernmässig, resp. finanziell abzuwägen; einzig und allein ein solches Vorgehen kann in zweifelhaften Fällen eine Begründung für diese oder jene waldbauliche Entscheidung mit sich bringen, ohne welche diese Entscheidung nur auf einem subjektiven Wollen beruhen würde. Es ist aber nötig, dass wir Subjektivität aus der Wirtschaft ausscheiden (Kreutzer). ... die Lehre vom Walde erlangte die Form einer reinen statistischen Lehre, den sie behandelt die Lebenserscheinung von Einzelgliedern, welche Bestände bilden (F.G. Morozow, A.A. Tschuprow). Die Abhandlung bespricht einige Mittel, welche zur Lösung der, in den angeführten Zitaten genannten, Probleme nötig sind. Die Beschaffung dieser Mittel fällt in das Gebiet der Dendrometrie, denn diese beschäftigt sich mit dem Ausbau des Wissens über das Messen des Holzes und seines Zuwachses. Die Dendrometrie also muss die Methodik und das System von brauchbaren Taxationsgrößen durcharbeiten und vorschlagen, mit Hilfe welcher dann die forstliche Ökonomie ein verlässlicher Buchhalter, Ratgeber und Richtungsanzeiger des Waldbaues sein würde; ausgerüstet mit wirklich objektiven Mitteln. Damit tritt die Dendrometrie, wenn auch indirekt, in den Dienst des Waldbaues. Eine Reihe solcher Mittel gibt der Dendrometrie die Methode der statistischen Untersuchung, welche ihre Grundlagen auf der Wahrscheinlichkeitsrechnung aufbaute. Eine dieser wichtigen Grundlagen steht in Verbindung mit einer eigenen Aufgabe, welche nach Prof. Markow die folgende ist: Mit welchen Mitteln lässt sich eine Frage, die jeder mathematischen Sinnes bar ist, in eine mathematische Aufgabe verwandeln, welche lautet: wie lassen sich, nach Möglichkeit am besten, die Ergebnisse von zahlreichen Beobachtungen auswerten? Es ist klar, dass die Methoden, welche auf der genannten Aufgabe aufgebaut sind, sich sehr gut zur Lösung unseres Problems eignen - "ziffernmässig und objektiv die Resultate des Waldbaues belegen und abwägen (Prof. Markow). Die Tauglichkeit der genannten Methoden zur Lösung der oben genannten Fragen wurde am Ziffernmaterial, welches von Biolley gesammelt und in seiner "Forsteinrichtung" veröffentlicht wurde, bewiesen. Dieses Ziffernmaterial befasst sich mit der äußerst aktuellen Frage des günstigsten Massenvorrates pro 1 ha. Die Ergebnisse der statistischen Bearbeitung dieser von Biolley auf 50 Schweizer Gütern gesammelten Daten (siehe Tafeln und Diagramme zur ersten Frage, Biolley Forsteinrichtung) lassen sich in folgenden Sätzen zusammenfassen: 1. Mit steigendem Vorrat pro 1 ha steigt die absolute Nutzung augenfällig, das Nutzungsprozent hingegen fällt unmerklich; außerdem unterliegt dieses stark den zufälligen Schwankungen vom arithmetischen Mittel in den einzelnen Vorratsklassen. Diese Beziehungen sind für den ganzen Beobachtungszeitraum bewiesen. 2. Das Nutzungsprozent zeigt einen linearen Verlauf, die Ziffernwerte der Höhe der aboluten Nutzung zeigen sich uns in Form einer sehr schwachen, konkaven Kurve, welche wir für unsere rein demonstrativen Zwecke mit einer Geraden vertauschten. 3. Im Hinblick auf die Wichtigkeit der Frage und der großen Streuung in den Korellationstafeln, sowie der kleinen Anzahl von Beobachtungen ist es nicht möglich, die oben angeführten Schlüsse ohne Überprüfung des Einflusses der zufälligen Auswahl zu generalisieren. Zu dieser Überprüfung bieten aber die Daten keine genügende Grundlage. 4. Außerdem ist es nötig, darauf aufmerksam zu machen, dass es im gegebenen Falle nötig ist, mit einer gewissen Vorsicht vom toten Kaital zu sprechen. Jeder Wirtschafter trachtet, sich des toten Kapitals zu entledigen. Der Grundzug dieses Kapitals ist dieser: Es lässt sich aus dem Betriebe entfernen, ohne dass die Erzeugung davon berührt würde. Durch die durchgeführte Studie der Beziehungen zwischen Vorrat, Nutzung und Nutzungsprozent wurde der Beweis erbracht, dass Änderungen in der Höhe des Vorrates Änderungen in der Menge des erzeugten Produktes haben, mit anderen Worten, wir können den Vorrat nicht verringern, ohne nicht auch die Produktion zu verringern.
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14115453491MonographieBüchermagazinVerfügbar