Titel
Koexistenz von gentechnisch veränderten, konventionellen und biologisch angebauten Kulturpflanzen in der österreichischen Landwirtschaft : Handlungsempfehlungen aus ökologischer Sicht
Verfasser
Körperschaft
Erscheinungsort
Wien
Verlag
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
317 S.
Illustrationen
zahlr. Lit. Ang., Kartenanhang
Material
Bandaufführung
ISBN
3-900019-29-0
Standardsignatur
14998
Datensatznummer
121543
Quelle
Abstract
Die Leitlinien der im Juli 2003 von der Europäischen Kommission veröffentlichten Koexistenzregelungen (2003/556/EC) sollen das möglichst ungestörte Nebeneinander der verschiedenen landwirtschaftlichen Anbausysteme (konventioneller Anbau, biologische Bewirtschaftung und GVO-Anbau) sicherstellen. Im Rahmen von nationalen Maßnahmenkatalogen, die von den einzelnen EU-Mitgliedstaaten definiert werden müssen, soll die Spezifität von Betriebsstrukturen, Erzeugungsformen, Anbaustrukturen und von natürlichen topographischen und klimatischen Gegebenheiten eines Landes besondere Berücksichtigung finden. Die vorliegende Studie behandelt die Kulturarten Mais, Raps und Zuckerrübe, da diese aktuell am ehesten für einen kommerziellen GVO-Anbau in der Europäischen Union in Frage kommen. Ein Ziel der Studie war die Erfassung und Evaluierung verschiedener Quellen von GVO-Verunreinigungen in konventionellen oder biologischen Produktionsformen, sowie die Abschätzung des Ausmaßes dieser Kontaminationen. Zudem wurde unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse für jede der drei Kulturarten ein österreichspezifischer Maßnahmekatalog als erste Orientierungshilfe erstellt. Erfahrungen zur Koexistenz aus anderen Ländern (USA, Kanada), in denen bereits seit Jahren GVO angebaut werden, wurden zudem für die Erstellung der Kataloge herangezogen. Hierauf wurden die vorgeschlagenen österreichspezifischen Maßnahmen hinsichtlich ihrer Effektivität und Umsetzbarkeit in unterschiedlichen Anbauregionen Österreichs evaluiert.