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  • Titel
    Untersuchungen über den Umsatz sekundärer Pflanzenstoffe in den Nadeln von Picea Abies L. : Dissertation
  • Verfasser
  • Körperschaft
  • Erscheinungsort
    München
  • Verlag
  • Erscheinungsjahr
    1970
  • Seiten
    95 S.
  • Illustrationen
    43 Abb., 60 Lit. Ang.
  • Material
    Monographie
  • Standardsignatur
    8607
  • Datensatznummer
    119929
  • Abstract
    Nach Photosynthese der Nadeln von Picea abies in 14CO2 konnten folgende, zum Teil für Fichtennadeln bereits bekannte Verbindungen auf den Autoradiogrammen identifiziert werden: Picein, Piceatannolglucosid, Isorhapontin, 4-Hydroxybenzoesäureglucosid, 1-Benzoylglucose, o-Cumaroylglucose, Quercetin-3-glucosid, Kämpferol-3-glucosid, Kämpferol-7-glucosid, Pinit, Sequoyit, Chinasäure, Shikimisäure, (+)Catechin, (-) Epicatechin, Gallocatechin. In den Nadeln von Picea mariana, in denen das Pungenin das Picein vertritt, wurden die gleichen Verbindungen mit Ausnahme von Gallocatechin, o-Cumaroylglucose und Kämpferol-7-glucosid gefunden. Bei 14CO2 Assimilationskinetiken bis zu 4 Stunden erreichte die Saccharose stets am schnellsten ihren maximalen Anteil an der eingebauten Aktivität, wenn man von Intermediärprodukten wie Phosphatester oder Phenylalanin absieht, deren Anteile bereits von der ersten Probenahme an abfallen. Der Anteil der Phenolkörper an der Markierung steigt über lange Zeiten noch an. Die Durchführung derartiger 14CO2 Assimilationskinetiken zu den verschiedenen Jahreszeiten führte zu folgendem Ergebnis: Die Saccharose wird während des ganzen Jahres im wesentlichen gleich gut gebildet. Der Sommer ist die Hauptsynthesezeit der Cyclite sowie von China- und Shikimisäure, während die Phenolkörper (mit Ausnahme des Piceins) und die Galactoside (Galactinol, Raffinose, Stachyose) vorwiegend im Winter gebildet werden.
ExemplarnummerSignaturLeihkategorieFilialeLeihstatus
14095398607MonographieBüchermagazinVerfügbar